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Bischofswerda: Gräfsche Blumenfabrik wird abgerissen

Die Manufaktur für Seidenblumen ist in Schiebock längst Geschichte. Der jetzige Eigentümer hatte für das Haus eine Vision. Warum es nun trotzdem verschwindet.

Von Miriam Schönbach
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Ohne Wehmut: Matthias Greth hat selbst lange in der früheren Blumenfabrik gewohnt. Nun lässt der Bischofswerdaer den Mehrstöcker abreißen.
Ohne Wehmut: Matthias Greth hat selbst lange in der früheren Blumenfabrik gewohnt. Nun lässt der Bischofswerdaer den Mehrstöcker abreißen. © SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Der Bagger tut, was ein Bagger tun muss. Immer wieder greift der Gigant mit seiner Schaufel ins Mauerwerk. Stück für Stück verschwindet die Fassade des Vierstöckers auf dem Hinterhof der Pension „Unter den Linden“ in Bischofswerda. Deren Chef Matthias Greth steht auf dem Balkon des Nebengebäudes Nr. 5. „Unser altes Schlafzimmer ist schon weg. Der Abriss sorgt bei mir für Erleichterung, weniger für ein weinendes Auge“, sagt der Grundstückseigentümer. Knapp 150 Jahre reicht die Geschichte des Abrisshauses zurück. Verbunden ist sie mit einem der bekanntesten Namen der Stadt.

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