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Bischofswerda: Hier ist Hexenbrennen erlaubt

An neun Orten in Schiebock und der nahen Umgebung dürfen öffentliche Feuer veranstaltet werden. Ob sie tatsächlich stattfinden, hängt aber von einem Fakt ab.

In Bischofswerda hofft man in diesem Jahr wieder auf gemütliche Hexenfeuer. Ob diese stattfinden werden, ist jedoch noch nicht sicher.
In Bischofswerda hofft man in diesem Jahr wieder auf gemütliche Hexenfeuer. Ob diese stattfinden werden, ist jedoch noch nicht sicher. © Archivfoto: Steffen Unger

Bischofswerda. Sollte es die Corona-Schutz-Verordnung zulassen, wird es am 30. April in Bischofswerda wieder das traditionelle Hexenbrennen geben. Da private Feuer seit 2019 aufgrund einer Änderung des sogenannten Abfall- und Bodenschutzrechtes nicht mehr genehmigt werden dürfen, informiert die Stadtverwaltung über Veranstalter, die in diesem Jahr ein öffentliches Feuer ausrichten dürfen.

Unter anderem sollen die Feuerwehr Bischofswerda am Festplatz Goldbacher Weg, der Heimatverein Rammenau auf der Oberrammenauer Straße und die Dorfgemeinschaft Belmsdorf am Belmsdorfer Berg die Erlaubnis dafür erhalten. Vorausgesetzt, sie stellen dafür bis Ende März einen Antrag. Weiteren sechs Standorten in Bischofswerda und Umgebung soll laut Stadtverwaltung ebenfalls "nichts entgegenstehen". Einziger Absagegrund der Hexenfeuer könnten am 30. April weiterhin vorherrschende Kontaktbeschränkungen sein.

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Da die Hoffnung auf Lockerungen aber groß ist, dürfen die veranstaltenden Vereine und Verbände ab Mitte April wieder Sammelstellen für unbehandeltes Holz einrichten. Wer trotz des Verbots von privaten Feuern eines entfacht, muss mit einer Strafe rechnen, betont die Stadtverwaltung. Denn das wäre ein Verstoß gegen das Abfallrecht. (SZ/rw)

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