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Bischofswerda

Bischofswerda stellt Tempodisplay auf

Die Anzeige steht jetzt in der Neustädter Straße gegenüber vom Lidl-Markt. Den Standort hat die Stadt ganz bewusst so gewählt.

Leuchtet die Anzeige der neuen Geschwindigkeitsanzeige an der Neustädter Straße in Bischofswerda grün, ist man vorschriftsmäßig unterwegs.
Leuchtet die Anzeige der neuen Geschwindigkeitsanzeige an der Neustädter Straße in Bischofswerda grün, ist man vorschriftsmäßig unterwegs. © SZ/Richard Walde

Bischofswerda. Ab sofort wird in der Neustädter Straße in Bischofswerda stadteinwärts auf Höhe des Discounters Lidl die Geschwindigkeit jedes Autofahrers gemessen. Ein neues Tempodisplay wurde am Freitagmorgen aufgestellt. Es soll Autofahrer dazu bringen, nicht zu schnell zu fahren. Und das nicht ohne Grund. Immerhin verleitet die gerade Strecke manchen dazu, schneller als erlaubt unterwegs zu sein.

Der Standort für das Display sei absichtlich genau zwischen dem Wohngebiet am Paul-Kegel-Weg und dem Stadtteil Süd mit Grundschule und Kindertagesstätten gewählt worden, sagt die Leiterin des Ordnungsamts, Sybille Müller, gegenüber Sächsische.de. Denn dort herrsche stets reger Verkehr.

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Andere Lösungen ließen sich nicht umsetzen

Aus Sicht der Experten könnten mit dieser Lösung alle Verkehrsteilnehmer geschützt werden. "Früher vorhandene und neu vorgeschlagene Lösungen wie die ehemalige Ampelregelung oder ein Zebrastreifen ließen sich durch bauliche beziehungsweise gesetzliche Vorgaben nicht umsetzen", erklärt Sybille Müller. So habe sich die Stadtverwaltung nach umfangreichen Diskussionen für so ein Gerät entschieden.

Finanziert worden sei die rund 2.600 Euro teure und 40 Kilogramm schwere Geschwindigkeitswarnanzeige zum größten Teil durch die Stadt. Etwa ein Fünftel habe die Firma Bistra Bau beigesteuert. (SZ/rw)

Zwei Mitarbeiter des Bauhofs Bischofswerda haben das rund 40 Kilogramm schwere Tempodisplay am Freitagmorgen aufgestellt.
Zwei Mitarbeiter des Bauhofs Bischofswerda haben das rund 40 Kilogramm schwere Tempodisplay am Freitagmorgen aufgestellt. © SZ/Richard Walde

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