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Bischofswerda: Grabpaten können sich neben Promis bestatten lassen

Für historische Gräber auf dem Alten Friedhof sind ehrenamtliche Pfleger gesucht. Sie helfen Denkmale zu erhalten und bekommen dafür ein besonderes Vorrecht.

Von Miriam Schönbach
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Hagen Conzendorf vom Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda und Ursula Reitner kümmern sich bereits um historische Gräber auf dem Alten Friedhof in Bischofswerda. Weitere Denkmalpaten sind gesucht.
Hagen Conzendorf vom Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda und Ursula Reitner kümmern sich bereits um historische Gräber auf dem Alten Friedhof in Bischofswerda. Weitere Denkmalpaten sind gesucht. © SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Das Grab mit dem gewaltigen Kreuz erzählt Bischofswerdaer Stadtgeschichte. Der geschwungene Schriftzug "Eibenstein" ist im schwarzen Stein zu lesen. Die Glasmacher-Familie kommt im ausgehenden 19. Jahrhundert an die Wesenitz. Die Gebrüder Eibenstein pachten erst eine bereits bestehende Glashütte gegenüber dem heutigen Bahnhof. Ihr Erfolg lässt die Produktion hinter dem Bahngelände an der Belmsdorfer Straße wachsen. Bis zum Verkauf 1920 beschäftigt das Unternehmen zeitweise über 500 Mitarbeiter. Die Geschichte der Glasdynastie Eibenstein endet 1927 mit dem Tod des letzten Eigentümers Karl Heinrich Rudolf Eibenstein.

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