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Bischofswerda

Großharthau: Röderteiche fertig saniert

Knapp ein Jahr haben die Arbeiten gedauert, um die Teiche vor dem Austrocknen zu retten. Für Besucher gibt es nun strenge Regeln.

Die Röderteiche in Großharthau sind saniert. Ein Jahr lang dauerten die Arbeiten.
Die Röderteiche in Großharthau sind saniert. Ein Jahr lang dauerten die Arbeiten. © Bernd Heinitz

Großharthau. Die im August 2020 begonnenen Arbeiten zur Sanierung der Großharthauer Röderteiche sind abgeschlossen. Das berichtet der Naturschutzbund (Nabu) gegenüber Sächsische.de. Dabei sei es gelungen, die Wasserhaltung wieder instand zu setzen. Vorher lagen die Teiche oft trocken, was dem Gebiet vor allem seit 2018 zusetzte.

„Schon jetzt beginnt sich die Natur die Teiche zurückzuholen“, sagt Maria Vlaic, Landesgeschäftsführerin des Nabu Sachsen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden die Einlässe des Kleinen und Großen Röderteichs erneuert, die Sohle der Teiche abgedichtet und die Böschung angepasst. Zusätzlich wurden die Ufer zum vorbeifließenden Fluss - der Schwarzen Röder - abgegrenzt.

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Die Röderteiche in Großharthau sind jetzt ordentlich von der vorbeifließenden Schwarzen Röder abgegrenzt.
Die Röderteiche in Großharthau sind jetzt ordentlich von der vorbeifließenden Schwarzen Röder abgegrenzt. © Bernd Heinitz

Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, sei eines klar: „Niemand sollte jetzt einfach Tiere und Pflanzen in die Teiche setzen. Dies schädigt das sich einstellende Ökosystem", sagt Vlaic. Denn die Natur hole sich ihren Lebensraum selbst zurück. „Kaulquappen konnten als erste Bewohner gesichtet werden, aber auch Ringelnattern, Libellen und Egel wurden im und am Gewässer entdeckt", sagt sie.

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Wer um die Teiche spazieren geht, sollte einiges beachten. Baden und Angeln sind verboten. Auch Hunde sollen dem Wasser fern bleiben, da der Bereich von Bodenbrütern wie Schwänen genutzt werde. Das gelte jetzt, aber auch in Zukunft.

Während die Arbeiten in den Teichen beendet sind, geht es außerhalb noch weiter. Das Anlegen einer Blühwiese, das Pflanzen von Bäumen und das Setzen von Weidenstecklingen werden in den kommenden Wochen noch durchgeführt. (SZ)

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