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Bischofswerda: Wohnblöcke bekommen Aufzüge

Derzeit wird an zwei Blöcken in Bischofswerda Süd gebaut. Von der Resonanz hängt ab, ob weitere Häuser folgen.

Zwei Wohnblöcke auf der Ernst-Thälmann-Straße in Bischofswerda bekommen Aufzüge.
Zwei Wohnblöcke auf der Ernst-Thälmann-Straße in Bischofswerda bekommen Aufzüge. © Wohnungswirtschaft und Bau GmbH

Bischofswerda. An den Wohnblöcken Ernst-Thälmann-Straße 9 und 17 in Bischofswerda lässt die Wohnungswirtschaft und Bau (WuB) GmbH jetzt Aufzüge anbringen. "Gerade die vierten und fünften Etagen stehen oft leer, obwohl man dort sehr ruhig wohnen kann und den schönsten Ausblick hat", sagt Geschäftsführer Andreas Wendler. Mit dem Anbau von Aufzügen wolle man den Mietern den Weg nach oben nun erleichtern.

Ganz barrierefrei werden die Wohnungstüren aber auch künftig nicht erreichbar sein. "Ein paar Stufen zur Wohnung sind trotzdem zu steigen, da die Aufzüge jeweils auf der halben Etage halten. Dies ist die bautechnisch preiswerteste Variante", erklärt Wendler. Leerstehende Wohnungen in den oberen Geschossen würden aktuell ebenfalls saniert, um sie nach Abschluss der Bauarbeiten wieder vermieten zu können.

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"Mit der Fertigstellung der Arbeiten wird etwa Ende September zu rechnen sein. Dann können die sanierten Wohnungen bezogen werden", sagt Wendler. Eine Mieterhöhung werde nur auf die Mieter zukommen, denen der Aufzug auch wirklich etwas bringe. Die Wohnungen im Erdgeschoss würden davon ausgenommen. "Alle anderen Wohneinheiten werden entsprechend an den Kosten beteiligt", sagt der WuB-Chef.

In der Folge möchte man schauen, ob die Aufzüge neue Mieter anlocken. "Sollten sich die Aufzugsanbauten bewähren und eine entsprechende Nachfrage da sein, werden wir in den nächsten Jahren sukzessive weitere Aufzüge montieren lassen", sagt Wendler. (SZ/rw)

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