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Frau schlägt um sich und schreit Polizisten an

Eine Frau in Bischofswerda wirkte stark alkoholisiert und war ohne Fahrschein unterwegs. Die gerufenen Polizisten schrie sie an und schlug um sich.

In Bischofswerda hatten es Polizisten mit einer Frau zu tun, die sie anschrie und um sich schlug.
In Bischofswerda hatten es Polizisten mit einer Frau zu tun, die sie anschrie und um sich schlug. © Symbolbild: Eric Weser

Bischofswerda. Mit einer wild um sich schlagenden und schreienden Frau hatten es Bundespolizisten am Sonntag in einem Zug am Bahnhof Bischofswerda zu tun. Die 46-jährige Deutsche hatte bei der Fahrkartenkontrolle kein Zugticket und machte einen stark alkoholisierten Eindruck.

Noch bevor die herbeigerufenen Beamten der Bundespolizei die Dame darauf ansprechen konnten, argumentierte sie laut, dass die Polizisten nicht mit ihr reden dürften. Da eine normale Kommunikation und der Kauf einer Fahrkarte nicht möglich waren, wurde sie von der Weiterfahrt im Zug ausgeschlossen, berichtet Alfred Klaner von der Bundespolizeiinspektion Ebersbach. Hiermit war die Frau aber offensichtlich nicht einverstanden und schrie die Beamten an. Da sie der Aufforderung, den Zug zu verlassen, nicht nachkam, wurde sie von den Beamten auf den Bahnsteig geführt.

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"Auch hierbei schrie sie laut herum, sperrte sich und schlug um sich", so Alfred Klaner. Weil die Frau sich nicht beruhigen ließ, verständigte die Bundespolizei einen Notarzt. Es stellte sich heraus, dass die Frau Psychopharmaka zu sich nimmt. Nach einiger Zeit beruhigte sie sich vor Ort doch noch und stellte keine Gefahr mehr für sich und andere dar. Eine notärztliche Weiterbehandlung war nicht mehr notwendig.

Die Frau muss sich nun wegen dem Erschleichen von Leistungen und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. (SZ)

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