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Bischofswerda

Junge Künstler können Preise gewinnen

Schüler dürfen für den Bischofswerdaer Kunstförderpreis „MaWi“ jetzt ihre Werke einreichen. Die Teilnahme ist einfacher als bisher.

2018 hatten Luise Häntzsche, Anne Christin Teuser und Annabell Wendler (v.l.) beim Bischofswerdaer Kunstförderpreis „MaWi“ gewonnen. Jetzt gibt es eine Neuauflage.
2018 hatten Luise Häntzsche, Anne Christin Teuser und Annabell Wendler (v.l.) beim Bischofswerdaer Kunstförderpreis „MaWi“ gewonnen. Jetzt gibt es eine Neuauflage. © Archivfoto: Rocci Klein

Bischofswerda. Schüler und Schülerinnen zwischen zehn und 18 Jahren aus Bischofswerda und Umgebung können ab sofort Arbeiten für den Kunstförderpreis „MaWi“ einreichen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sei der Preis gemeinsam mit Dr. Ernst Wirth, Bernd Warnatzsch und Martin Jasper zum dritten Mal ausgeschrieben, „um Kunst und Kultur in Bischofswerda zu fördern und die jugendliche Kunstszene zu beleben“.

Gerichtet sei der Preis demnach an junge Menschen, die sich in der bildenden Kunst mit Freude engagieren. „Nachwuchstalente werden mit dem Preis in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützt. Die besten Arbeiten werden mit Preisgeldern prämiert“, heißt es weiter.

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Werk und Anmeldeformular reichen aus

Arbeiten können bis zum 25. Juli 2021 in der Carl-Lohse-Galerie abgeben werden. Auf mehrseitige Fragebögen zu den eingereichten Werken werde dieses Mal verzichtet. Es sei lediglich das Anmeldeformular auszufüllen und mit einzureichen. Alle Informationen dazu finden sich auf den Internetseiten der Stadt Bischofswerda unter der Rubrik Carl-Lohse-Galerie.

Die Idee zu dem Kunstförderpreis „MaWi“ hatte der Kunstfreund und ehemalige Stadtrat Ernst Wirth vor etwa drei Jahren. Die Bezeichnung ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben des Namens seines Sohnes Matthäus Wirth, der vor einigen Jahren verstorben ist.

Keine Teilnehmer bei der zweiten Auflage

Als aktiver Unterstützer dabei ist Bernd Warnatzsch, ehemaliger Lehrer und Bischofswerdaer Künstler, der selbst einige Ausstellungen in der Carl-Lohse-Galerie gezeigt hat. Mit seinem Engagement will er die Kunstszene in Bischofswerda fördern. Ebenfalls unterstützt wird der Kunstförderpreis von Martin Jasper, einem weltweit tätigen Architekten.

Nach der Premiere 2017/2018 mit acht Teilnehmern wurden im Folgejahr keine Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Doch so schnell wollen die Stadt Bischofswerda, Ernst Wirth und Bernd Warnatzsch nicht aufgeben, heißt es in der Mitteilung. „Auf einen Versuch legen wir es nochmals an“, erklären die Initiatoren. (SZ)

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