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Bischofswerda

Bischofswerda sagt Weihnachtsaktionen ab

Kein Weihnachtsmarkt, kein Einkaufssonntag - die Schiebocker müssen dieses Jahr auf viel Gewohntes verzichten. Aber nicht auf alles.

Kein Weihnachtsmarkt und kein verkaufsoffener Sonntag in Bischofswerda: Was in den vergangenen Jahren auf und rund um den Altmarkt stattgefunden hat, wird es 2020 nicht geben. Auf einen Weihnachtsbaum müssen die Schiebocker aber nicht verzichten.
Kein Weihnachtsmarkt und kein verkaufsoffener Sonntag in Bischofswerda: Was in den vergangenen Jahren auf und rund um den Altmarkt stattgefunden hat, wird es 2020 nicht geben. Auf einen Weihnachtsbaum müssen die Schiebocker aber nicht verzichten. © Archivfoto: Steffen Unger

Bischofswerda. Die Stadt Bischofswerda hat ihre Pläne für Weihnachtsaktionen am ersten Advent endgültig verworfen. Nachdem klar gewesen sei, dass der Weihnachtsmarkt aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht stattfinden könne, habe man einen dreitägigen „Schiebocker Einkaufsbummel“ mit verkaufsoffenem Sonntag veranstalten wollen, teilt Stadtsprecher Sascha Hache mit.

Geplant sei gewesen, vom 4. bis 6. Dezember die komplette Innenstadt zum Kaufhaus ohne Dach zu machen. „Die für den Weihnachtsmarkt angemeldeten Händler sollten mit ausreichend Abstand und eigenem Hygienekonzept je Verkaufsstand auf den Zu- und Abfahrtstraßen des Altmarktes“ und auf demselben „platziert werden“, so Hache. Man habe so Besucher in die Stadt locken und für Umsatz bei den Händlern sorgen wollen. Dieser Einkaufsbummel als Anlass sei Voraussetzung für einen verkaufsoffenen Sonntag.

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Weihnachtsbaum kommt am Mittwoch

Letztlich hätten ein zu hoher Verwaltungsaufwand etwa für die Straßensperrungen sowie die aktuell immer noch sehr hohen Infektionszahlen in Bezug auf Sars-CoV-2 im Landkreis Bautzen die Umsetzung verhindert.

Man wolle aber trotzdem für eine weihnachtliche Atmosphäre sorgen. So werde am Mittwochmorgen der Weihnachtsbaum auf dem Altmarkt aufgestellt. Dabei handelt es sich um eine zwölf Meter hohe Nordmanntanne, gestiftet von Tino Herrmann, Geschäftsführer der Friseur und Kosmetik Gesellschaft, und seiner Familie.

Zudem soll es Lichterketten in der Innenstadt und die Weihnachtsbaumaktion der Werbegemeinschaft mit Kindereinrichtungen, Schulen und Vereinen geben. Oberbürgermeister Holm Große (parteilos) hofft auch ohne verkaufsoffenen Sonntag auf zahlreiche Weihnachtseinkäufe durch die Schiebocker. „Sorgen Sie bitte mit für ein Überleben der einheimischen Händler und Gastronomen – kaufen Sie lokal ein,“ ruft er auf. Schließlich würden die Unternehmer vor Ort etwa lokale Vereine unterstützen. (SZ)

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