Bischofswerda
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Bischofswerda: Spielplatz an der Wesenitz erneuert

Ein Teil des Platzes in Bischofswerda-Süd war marode. Jetzt gibt es dort eine neue Spielkombination. Und es ist noch mehr geplant.

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Kinder der Kita „Regenbogen“ durften die neue Spielanlage auf dem Spielplatz „An der Wesenitz“ in Bischofswerda-Süd jetzt einweihen.
Kinder der Kita „Regenbogen“ durften die neue Spielanlage auf dem Spielplatz „An der Wesenitz“ in Bischofswerda-Süd jetzt einweihen. © Stadt Bischofswerda

Bischofswerda. Im Bischofswerdaer Stadtteil Süd wurde jetzt eine neue Spielanlage auf dem Spielplatz „An der Wesenitz“ an der Maximilian-Kolbe-Straße eingeweiht. Etwas mehr als 20.000 Euro hat die Stadt dafür investiert. Kinder der Kita „Regenbogen“ durften sie als erste ausprobieren.

Kletterturm, Hangelbrücke, Kletterstiege, Wackelsteg, Leiter, Rampe und Rutsche sind in der neuen Kombination miteinander verbunden. So können die Kinder balancieren, rutschen, klettern oder hangeln.

Für ältere Kinder soll demnächst noch eine Tischtennisplatte das Angebot auf dem Platz erweitern. Sie wird durch die Kreissparkasse Bautzen und ihr Winni-Spielplatz-Förderprogramm finanziert. "Dafür bereits jetzt ein großes Dankeschön!“, sagt Sybille Müller, Leiterin des Familien- und Ordnungsamtes der Stadt Bischofswerda, die gemeinsam mit Oberbürgermeister Holm Große (Freie Wähler) den runderneuerten Spielplatz seiner Bestimmung übergab.

Kaputte Burganlage wurde abgebaut

„Der Stadtteil Süd, in dem mit rund 6.000 Einwohnern etwas mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung der Stadt lebt, ist ein wichtiger Teil der Familienlandschaft unserer Stadt. Umso mehr bedarf es daher der Möglichkeiten an Freizeitangeboten, welche gleichzeitig auch Begegnungsstätten für sozialen Austausch sind“, erklärt die Amtsleiterin.

1991 war der Spielplatz an der Maximilian-Kolbe-Straße durch die Stadt Bischofswerda grundlegend erneuert und mit Spielgeräten ausgestattet worden. In den Folgejahren erfolgten bis heute immer wieder Ersatz- und Neubeschaffungen, da der Spielplatz stark frequentiert wird. Trotz regelmäßiger Sicherheitsprüfungen und daraus resultierender Mängelbeseitigung durch den städtischen Bauhof wurde festgestellt, dass sich ein Teil des Spielplatzes, nämlich die Burganlage, in einem sehr schlechten Zustand befand. Deshalb war der Spielplatz Ende 2020 gesperrt und die Burganlage abgebaut worden. (SZ)