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Demitz-Thumitz: Zwei wollen noch Bürgermeister werden

Von den drei Kandidaten, die sich um das Amt beworben haben, tritt im zweiten Wahlgang einer nicht mehr an - um die Chancen für einen anderen zu erhöhen.

Wer wird neuer Bürgermeister von Demitz-Thumitz: Benjamin Lange von der Wählervereinigung Demitz-Pohla-Rothnaußlitz (l.) oder CDU-Kandidat Jens Glowienka? Die Entscheidung fällt am 25. Oktober.
Wer wird neuer Bürgermeister von Demitz-Thumitz: Benjamin Lange von der Wählervereinigung Demitz-Pohla-Rothnaußlitz (l.) oder CDU-Kandidat Jens Glowienka? Die Entscheidung fällt am 25. Oktober. © Uwe Soeder

Demitz-Thumitz. Einzelbewerber Patrik Eisold wird im zweiten Wahlgang zur Bürgermeisterwahl in Demitz-Thumitz nicht mehr antreten, „zum Wohle der Gemeinde“, wie er am Donnerstag auf Anfrage von Sächsische.de sagte. „Ich habe das für mich entschieden und werde versuchen, meine bisherigen Wähler davon zu überzeugen, ihre Stimmen Jens Glowienka zu geben.“ Er sehe viele inhaltliche Gemeinsamkeiten mit dem CDU-Kandidaten und sei davon überzeugt, so die Chance für dessen Wahlsieg zu erhöhen.

Jens Glowienka bestätigt, dass er sich am 25. Oktober erneut zur Wahl stellen wird. „Ich wurde in den Ortsteilen und vom Ortsverband der CDU bestärkt, wieder anzutreten." Bis zum zweiten Wahlgang will er nun die Wähler damit überzeugen, „Politik erklärbar machen“ zu wollen, „damit sich alle mitgenommen fühlen.“ Zudem gehe es darum, sich um alle Ortsteile zu kümmern.

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Er habe sich nicht mit seinen beiden Kontrahenten abgestimmt, erklärt Jens Glowienka. „Ich bin mit allen in Kontakt, auch mit Herrn Lange und Herrn Eisold. Die Entscheidung, wieder anzutreten, habe ich aber nicht von ihnen abhängig gemacht.“

Den ersten Wahlgang am 11. Oktober hatte Benjamin Lange von der Wählervereinigung Demitz-Pohla-Rothnaußlitz mit 40,2 Prozent der Stimmen - und jeweils rund zehn Prozent Vorsprung vor Jens Glowienka sowie Patrik Eisold - gewonnen. Da er aber die nötige absolute Mehrheit verfehlte, ist ein zweiter Wahlgang notwendig, bei dem die einfache Mehrheit reicht. Benjamin Lange hatte bereits am Montag nach der Wahl angekündigt, auch beim zweiten Wahlgang anzutreten. (SZ/dab)

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