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Bischofswerda

Peschel will Soforthilfe für flutgeschädigte Orte

Zwei Wochen nach dem Hochwasser war der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel im Bautzener Oberland unterwegs - und hat jetzt eine klare Forderung.

Am 17. Juli kam es in mehreren Orten im Kreis Bautzen nach starken Regenfällen zu Hochwasser und Überschwemmungen - unter anderem in Steinigtwolmsdorf, wo dieses Foto entstand.
Am 17. Juli kam es in mehreren Orten im Kreis Bautzen nach starken Regenfällen zu Hochwasser und Überschwemmungen - unter anderem in Steinigtwolmsdorf, wo dieses Foto entstand. © privat

Steinigtwolmsdorf. Soforthilfe für die vom Hochwasser am 17. Juli betroffenen Gemeinden im Bautzener Oberland fordert der für diesen Wahlkreis zuständige Landtagsabgeordnete Frank Peschel (AfD). Zwei Wochen nach dem Ereignis hat er einige Orte besucht.

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Die Schäden seien immens, konstatiert Peschel. Allein in Steinigtwolmsdorf werden sie auf acht Millionen Euro geschätzt, wobei 1,6 Millionen Euro auf die Infrastruktur entfallen. "Die Gemeinde ist nicht in der Lage, die Kosten für Erneuerung selbst zu stemmen. Hier ist sofort von der Staatsregierung Hilfe und Unterstützung für Brücken- und Straßensanierung erforderlich", so der Landtagsabgeordnete. Geschehe dies nicht, bestehe die Gefahr, dass Straßen und Brücken gesperrt werden.

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In Obergurig habe das Hochwasser viel weniger Schaden angerichtet. Aber auch diese Gemeinde sei in Vorleistung gegangen und habe in den letzten Tagen über 20.000 Euro für Sofort-Bauleistungen bezahlt. "Geld, das jetzt in der Gemeindekasse fehlt", kommentiert Peschel und fordert die Staatsregierung auf, sofort mit den betroffenen Kommunen Kontakt aufzunehmen und unbürokratisch finanzielle Maßnahmen und Hilfsangebote zu veranlassen. (SZ)

Der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel hat jetzt Gemeinden im Bautzener Oberland besucht, die vom Hochwasser am 17. Juli stark betroffen waren.
Der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel hat jetzt Gemeinden im Bautzener Oberland besucht, die vom Hochwasser am 17. Juli stark betroffen waren. © Archivfoto: dpa/Robert Michael

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