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Iraker zahlt 10.500 US-Dollar für Schleusung

Ein 18-jähriger Iraker wurde an der A 4 bei Uhyst von Polizisten aufgegriffen. Für die Schleusung bis nach Frankreich hatte er eine größere Summe Geld bezahlt.

Beamte der Bundespolizei griffen in Uhyst einen 18-jährigen Iraker auf, der auf dem Weg nach Frankreich war.
Beamte der Bundespolizei griffen in Uhyst einen 18-jährigen Iraker auf, der auf dem Weg nach Frankreich war. © Symbolfoto: Eric Weser

Uhyst. Bundespolizisten nahmen in der Nacht zu Montag an der A 4 einen Flüchtling aus dem Irak in Gewahrsam, der mit einem Fernreisebus in Richtung Dresden unterwegs war. Wie sich herausstellte, hatte dieser insgesamt 10.500 US-Dollar für die Schleusung bezahlt.

"Um 01.15 Uhr stoppten die Beamten bei Uhyst den aus Görlitz kommenden Bus", berichtet Alfred Klaner, Pressesprecher der Bundespolizei. Unter den Reisenden befand sich der 18-jährige Mann aus dem Irak. Er konnte weder einen Reisepass noch einen Aufenthaltstitel vorweisen. Den Ermittlungen zufolge hatte er sich für 8.000 US-Dollar über Belarus und Polen bis nach Görlitz schleusen lassen. "Hier wollte er per Bus weiterreisen und sollte für die organisierte Reise bis nach Frankreich weitere 2.500 US-Dollar zahlen", teilt der Pressesprecher der Bundespolizei mit. Vor zwei Wochen hatte der Mann sein Heimatland verlassen und wurde an den Landesgrenzen meist in Gruppen immer an den nächsten Schleuser übergeben.

Er wurde zunächst in Gewahrsam genommen, aber inzwischen an die zuständige Ausländerbehörde verwiesen. Die Bundespolizei ermittelt wegen der unerlaubten Einreise und wegen dem unerlaubten Aufenthalt. Außerdem richten sich die weiteren Ermittlungen gegen die noch unbekannten Schleuser und Hintermänner. (SZ)

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