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Bischofswerda

Neue Bank an der Frankenthaler Pfarrlinde

Der Heimat- und Chronikverein hat für eine Sitzgelegenheit zwischen Frankenthal und Rammenau gesorgt. Für die Umsetzung waren zwei Dinge ganz entscheidend.

Auf dem Pfarrberg zwischen Frankenthal und Rammenau gibt es jetzt diese neue Bank. Sie umringt die Pfarrlinde etwa zu einem Dreiviertel.
Auf dem Pfarrberg zwischen Frankenthal und Rammenau gibt es jetzt diese neue Bank. Sie umringt die Pfarrlinde etwa zu einem Dreiviertel. © Heimat- und Chronikverein Frankenthal

Frankenthal. Der Ausblick an der Frankenthaler Pfarrlinde lässt sich jetzt von einer neuen Bank aus genießen. Diese wurde vom lokalen Heimat- und Chronikverein installiert, wie dieser in einer Pressemitteilung erklärt. Sie sei „aus massiver Robinie gefertigt und lädt zum Verweilen auf der weitreichenden Aussicht ein.“

Laut Kerstin Otto vom Heimat- und Chronikverein gelte dem Frankenthaler Zimmerermeister Andreas Rarisch besonderer Dank, der die Umsetzung des Vorhabens fachlich betreute und großzügig unterstützte.

Das Projekt wurde zudem durch eine Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget des Landkreises Bautzen in Höhe von 1.000 Euro und eigene Spendenmittel finanziert. „Ohne Andreas Rarisch und ohne die Förderung gäbe es die neue Bank nicht“, erklärt Kerstin Otto.

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Sie sei in ihrer Gestaltung der ehemaligen Bank nachempfunden. Diese habe vor Jahren abgebaut werden müssen, weil sie marode gewesen sei und nicht genutzt werden konnte.

Die Pfarrlinde ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Sie befindet sich auf dem Pfarrberg zwischen Frankenthal und Rammenau. Der später zum Naturdenkmal erklärte Baum wurde 1783 zu Ehren der Geburt des ersten Sohnes der damaligen Pfarrfrau gepflanzt.

Hier kämen nicht nur viele Frankenthaler vorbei, sagt Kerstin Otto. „Spaziergänger, Rad- und Autofahrer halten an, weil man eine riesig weite Aussicht hat.“ Deswegen sei sie überzeugt, dass die neue Bank gut genutzt werde. (SZ/dab)

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