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Bischofswerda

Rammenau: Das alte Wehr ist weg

Das Bachbett der Gruna wurde in einem Abschnitt erneuert. Damit kann der Bach naturnaher fließen und der Durchfluss ist verbessert.

Das Bachbett der Gruna wurde in Rammenau in einem Abschnitt ertüchtigt. Das alte Wehr wurde dabei beseitigt.
Das Bachbett der Gruna wurde in Rammenau in einem Abschnitt ertüchtigt. Das alte Wehr wurde dabei beseitigt. © Teilnehmergemeinschaft Rammenau

Rammenau. Das Bachbett des Grunabachs in Rammenau wurde durch eine Baumaßnahme der Teilnehmergemeinschaft der Ländlichen Neuordnung Rammenau erneuert. Ab der Brücke an der Fleischerei Wätzlich wurde es auf einer Länge von etwa 150 Meter ertüchtigt, wie das Landratsamt Bautzen mittteilt.

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"Entsprechend dem Gesamthochwasserschutzkonzept für die Gruna wurde das alte Wehr abgerissen. Neben dem Rückbau der Wehranlage wurden die Stauköpfe am ehemaligen Mühlgraben und zur Alten Gruna entfernt, das Bachbett ausgebaut und die Böschungen neu befestigt", heißt es in der Pressemitteilung des Amtes. Die Verteilung des Wassers zwischen Alter Gruna und dem Hauptlauf erfolge nun über eine sogenannte Gerinneverzweigung in der Bachsohle mit einem regelbaren Rohrdurchlass.

Gruna kann naturnaher fließen

Im Abschnitt zwischen Straßenbrücke und dem ehemaligen Wehr wurde ein natürliches Abflussprofil hergestellt. Die Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen sei in vollem Umfang gewährleistet. "Das Wehr und die Stauköpfe bremsten den Durchfluss in diesem Bereich der Gruna erheblich. Das war bei vielen Hochwasserlagen ersichtlich", so die Meldung. Seit Anfang Mai dieses Jahres könne die Gruna auf dem Teilstück zwischen Brücke und Niederteich naturnaher fließen.

Die Planung für diese Baumaßnahme der Teilnehmergemeinschaft der Ländlichen Neuordnung Rammenau zur Verbesserung der Durchgängigkeit der Gruna erfolgte durch das Ingenieurbüro Krämer und den Verband für Ländliche Neuordnung Sachsen. Die für diese Maßnahmen anfallenden Kosten werden mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes – GAK“ gefördert. Den Eigenanteil der Teilnehmergemeinschaft trägt die Gemeinde Rammenau. (SZ)

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