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Sporthalle: Erste Aufträge für die Sanierung

Bischofswerda will die in die Jahre gekommene Halle am Wesenitzsportpark für vier Millionen Euro erneuern. Dafür werden jetzt wichtige Schritte getan.

Die in die Jahre gekommene Sporthalle im Wesenitzsportpark in Bischofswerda soll in den nächsten Jahren umfassend saniert werden.
Die in die Jahre gekommene Sporthalle im Wesenitzsportpark in Bischofswerda soll in den nächsten Jahren umfassend saniert werden. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Schon lange kritisieren Sportler und auch Stadträte den schlechten Zustand der in die Jahre gekommenen Turnhalle am Wesenitzsportpark in Bischofswerda. Nun laufen die Sanierung und der teilweise Neubau des städtischen Objektes an der Clara-Zetkin-Straße an. In der Sitzung des Stadtratsausschusses für Technik und Wirtschaft werden am Dienstag kommender Woche die ersten vier Aufträge vergeben. Dabei geht es noch nicht ums Bauen, sondern zunächst erst einmal ums Planen.   

Erteilt werden sollen in der öffentlichen Sitzung unter anderem die Aufträge für die Planung der Elektroinstallation sowie von Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen. Aber auch die Objektplanung. Letztere müsste aufgrund der Auftragssumme eigentlich der Stadtrat vergeben. Doch der hatte bereits im Sommer besagten Ausschuss ermächtigt, die Planungsleistungen eigenständig zu vergeben, erklärt Rathaussprecher Sascha Hache. Nur so lasse sich die Zeitschiene einhalten.

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Bis zum Baubeginn dauert es noch einige Monat

Die nächste Ratssitzung findet nämlich erst Ende November statt. Doch die Vorplanungen müssen spätestens im Januar kommenden Jahres abgeschlossen sein, um dann im Juni den Fördermittelantrag für das anspruchsvolle Bauvorhaben stellen zu können.

Der tatsächliche Baubeginn soll dann im ersten Quartal 2022 erfolgen. Die Inbetriebnahme strebt die Stadt spätestens zum Schuljahresbeginn 2023/2024 an. Denn die Halle wird vor allem von den Innenstadtschulen für den Sportunterricht genutzt. Danach und an den Wochenenden sind in erster Linie drei große Sportvereine der Stadt dort zu Gange: der Handballverein VfB 1999, der Leichtathletikverein TV 1848 und der Fußballverein BFV 08.

Der geplante Um- und Neubau hat es in sich. Immerhin, so Sascha Hache, sei die Halle vor mehr als 25 Jahren gebaut worden. Vorgesehen ist, den maroden Sozialtrakt mit Toiletten, Duschen und Umkleideräumen abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen. Die bestehende Dreifeldhalle wird erhalten und saniert – inclusive Dacherneuerung, Akustik, Lärmschutz und Zuschauertribüne. Die dafür prognostizierten Baukosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. 

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