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Darum gibt’s noch keinen Bürgermeister

Kathrin Gessel hat die Wahl in Steinigtwolmsdorf vor rund sieben Wochen gewonnen. Doch dagegen gibt's Widerspruch - und noch immer keine Entscheidung.

Von David Berndt
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Mit dem Wahleinspruch habe er nichts zu tun, sagt David Wolf. Er hatte am 11. Oktober bei der Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf gegen Kathrin Gessel verloren.
Mit dem Wahleinspruch habe er nichts zu tun, sagt David Wolf. Er hatte am 11. Oktober bei der Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf gegen Kathrin Gessel verloren. © SZ/Uwe Soeder

Steinigtwolmsdorf. Karl Fröde hat kaum noch Verständnis. „Es müsste endlich mal eine Entscheidung geben“, sagt der Rentner aus Steinigtwolmsdorf. Der zweite und entscheidende Gang zur Bürgermeisterwahl hat am 11. Oktober stattgefunden. Die Wähler hatten sich dort, wenn auch nur mit 16 Stimmen Vorsprung, für Gemeinderätin Kathrin Gessel (CDU/Bürgerbündnis) entschieden. Doch bestätigt ist dieses Ergebnis noch nicht.

Denn Einwohner der Gemeinde haben Einspruch gegen das Wahlergebnis eingelegt. Seit Anfang November prüft die Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes die Angelegenheit. Man habe weitere Unterlagen zur Aufklärung des Sachverhalts angefordert. „Diese liegen seit heute vor und werden nun in die Prüfung einbezogen“, teilte Sprecherin Mandy Noack am Freitagvormittag auf Anfrage von Sächsische.de mit. Bis wann die Prüfung dauert, könne nicht gesagt werden.

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