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Falke brütet im Putzkauer Kirchturm

Wie jedes Jahr ist auch diesmal ein besonderer Gast im Kirchturm eingezogen. In den nächsten Wochen lässt sich beobachten, was sich in seinem Horst tut.

Christian Kühnel schaut in der Kirche in Putzkau auf einen Fernsehbildschirm, auf dem das Bild einer Videokamera aus dem Kirchturm zu sehen ist. Es zeigt die Nisthöhle eines Turmfalken, der dort ein Ei abgelegt hat.
Christian Kühnel schaut in der Kirche in Putzkau auf einen Fernsehbildschirm, auf dem das Bild einer Videokamera aus dem Kirchturm zu sehen ist. Es zeigt die Nisthöhle eines Turmfalken, der dort ein Ei abgelegt hat. © SZ/Uwe Soeder

Schmölln-Putzkau. Der Falke im Putzkauer Kirchturm ist wieder da und kann per Live-Video über einen Bildschirm vor Ort von Besuchern beobachtet werden. "Eigentlich haben hier Falken ihren Horst, aber dieses Jahr waren die Dohlen schneller und haben an zwei Stellen je drei Junge großgezogen", berichtet Christian Kühnel von der Kirchgemeinde. Nachdem die Dohlen aber vor rund einer Woche ausgeflogen waren, habe der Falke vor wenigen Tagen nun doch angefangen zu brüten.

"In den vergangenen Jahren haben Turmfalken ein Schallloch des Kirchturmes regelmäßig besetzt", erzählt Ekkehard Hopf vom Naturschutzbund. Um auch für Dohlen eine Nistmöglichkeit zu schaffen, wurde daraufhin eine Etage tiefer ein Fenster geöffnet, um dahinter einen Brutkasten zu installieren. "Die Dohlen kamen dann gleich mehrfach und vertrieben erst einmal die Falken", berichtet Hopf.

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Genauso war es auch in diesem Jahr, obwohl der Zeitpunkt für den Brut-Wechsel sehr spät gekommen ist, wie Kühnel sagt. "Der Falke ist an sich schon fast zwei Monate da und fliegt schon immer rum, aber dass er sich noch einnistet - damit habe ich nicht gerechnet", sagt er. Ursprünglich hatte sich Christian Kühnels Vater Matthias um die Vögel gekümmert. Aus gesundheitlichen Gründen ist ihm das aber nicht mehr möglich, so übernahm sein Sohn diese Aufgabe.

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