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Rammenau: Entwarnung nach Bus-Brand

Auch vier Wochen nach den Löscharbeiten liegt noch eine Ölsperre im Niederteich von Rammenau. Welche Folgen hatte der Einsatz für die Umwelt?

Vor vier Wochen brannte in Rammenau ein Bus wegen eines technischen Defekts vollständig aus. Mit dem Löschwasser gelangen unter anderem auch Mineralöle in einen Bach und einen Teich.
Vor vier Wochen brannte in Rammenau ein Bus wegen eines technischen Defekts vollständig aus. Mit dem Löschwasser gelangen unter anderem auch Mineralöle in einen Bach und einen Teich. © Archivfoto: Rocci Klein

Rammenau. Einige Bewohner von Rammenau machen sich Sorgen, denn vor vier Wochen hat in der Gemeinde ein Bus gebrannt. Dabei gelangten mit dem Löschwasser auch abgeflossene Betriebsflüssigkeiten in einen Bach und in den Niederteich. Darunter vor allem Mineralöle, die aus dem brennenden Bus ausgetreten sind. Die Feuerwehr errichtete deshalb eine Ölsperre in dem Gewässer.

Diese liegt auch vier Wochen später noch im Wasser. Der Rammenauer Dietmar Bartholomay hat sich deshalb an die Redaktion von Sächsische.de gewandt. Er befürchtet, dass das beidem Brand und den Löscharbeiten die Umwelt dauerhaft geschädigt wurde.

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Das Landratsamt Bautzen sieht in dieser Hinsicht jedoch keine Gefahr. Die Ölsperre liege aus Vorsichtsgründen noch im Teich - "um eventuell noch aus der Kanalisation ausgespülte Reststoffe abzufangen."

Dauerhaft negative Folgen für die Umwelt bestünden nicht. Die Feuerwehr habe vor Ort schnell reagiert und "die Folgen der Gewässerverunreinigung auf ein mögliches Mindestmaß reduziert", so die Behörde.

Für die Trinkwasserversorgung in Rammenau bestehe ebenfalls keine Gefahr, da Regen- und Trinkwasser in unterschiedlichen Leitungen transportiert werden.

Im Niederteich liegt auch vier Wochen nach dem Busbrand noch eine Ölsperre im Wasser.
Im Niederteich liegt auch vier Wochen nach dem Busbrand noch eine Ölsperre im Wasser. © SZ/Uwe Soeder

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