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Ringenhain: Spielplatzbau stockt

Die Arbeiten auf dem Spielplatz in der Siedlung sind gestartet und sollten eigentlich schon beendet sein. Was geplant ist - und warum es Verzögerungen gibt.

Henry Urban, Ortsvorsteher von Ringenhain, organisiert die Bauarbeiten auf dem Spielplatz an der Waldstraße.
Henry Urban, Ortsvorsteher von Ringenhain, organisiert die Bauarbeiten auf dem Spielplatz an der Waldstraße. © SZ/Uwe Soeder

Steinigtwolmsdorf. Zwischen Wald- und Valtenbergstraße im Steinigtwolmsdorfer Ortsteil Ringenhain wird aktuell der Spielplatz umgebaut. Denn der war in die Jahre gekommen und musste Anfang 2020 aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Nur das alte Klettergerüst bleibt erhalten, der Rest wird komplett neu errichtet.

"Der Gemeinderat hat der Sanierung des Spielplatzes zugestimmt, eigenes Geld ist vorhanden, und die Förderanträge sind entsprechend gestellt", berichtet Ortschaftsrat Henry Urban. Doch genau bei den Fördermitteln gibt es ein Problem, und zwar die noch nicht erfolgte Auszahlung.

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"Eigentlich wollten wir den neuen Spielplatz im Juli eröffnen", sagt Urban. Doch seien die Gelder noch nicht bestätigt und auf dem Konto des Ringenhainer Heimatvereins, über den die Bauarbeiten abgewickelt werden und wo Urban selbst als Schatzmeister aktiv ist, angekommen.

Wipptiere haben Bezug zum Ortswappen

Doch alles, was ohne diese finanziellen Zuschüsse erledigt werden könne, sei bereits in die Wege geleitet worden. So konnte vor wenigen Wochen der Boden ausgehoben und in die Höhe des Geländes angeglichen werden, so dass es zum angrenzenden Nachbarn keinen für die Kinder gefährlichen Höhenunterschied mehr gibt. Alles mit Unterstützung von verschiedenen Seiten.

"Die Eltern aus Ringenhain haben sich bei der Beräumung des alten Spielplatzes schon eingebracht, und auch ein Zaun wurde schon gekauft, der aktuell auf einem Platz der Gemeinde bereitsteht", sagt Urban. Neben den Kindern freuen sich auch Mütter und Väter schon sehr auf den neuen Spielplatz. "Kinder und Eltern sind zahlreich da, und da hoffen wir, dass wir uns hier öfter mal treffen werden", sagt Mario Hempel.

"Wir haben jetzt mal die Kinder gezählt und sind locker auf 15 bis 20 gekommen", fügt Mandy Hornuff an. Potenzial sei also genügend da, sodass der Spielplatz nach Fertigstellung nur selten so leer sein wird, wie aktuell. Geboten bekommen die Kinder bald gleich drei neue Spielgeräte, die sie sich selbst gewünscht und bei einem Malwettbewerb eingereicht hatten.

"Hinten kommt eine Doppelschaukel hin, dann ein Doppelsandkasten und daneben zwei Wippelemente – ein Hahn und eine Henne, geschuldet dem Ortswappen von Ringenhain", sagt Urban. Mehr Elemente seien nicht möglich, denn Abstände zwischen den Geräten müssen eingehalten werden, um TÜV-Vorschriften einzuhalten.

Baufirma steht auf Abruf bereit

Und nicht nur für Kinder soll das Gelände zum Anlaufpunkt werden. "Es soll ja auch eine kleine Hütte hineinkommen, beispielsweise für Wanderer, die zum Valtenberg unterwegs sind", sagt Urban. Aber auch die Eltern möchten die Hütte nutzen. "Man kann ja einmal im Jahr etwas organisieren, zum Beispiel einen Grillabend", sagt Hempel.

Bis es so weit ist, kann es aber noch eine Weile dauern. Sobald die Fördermittel da sind, könnten die Bauarbeiten beginnen, sagt Urban. Ausgeführt werden sie vom Bauunternehmer Raimo Ache, der selbst Gemeinderat ist. "Er hat gesagt, dass er es einschiebt, sobald wir ihm Bescheid geben", sagt Henry Urban und hofft, dass er den Spielplatz spätestens im kommenden Frühjahr eröffnen kann.

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