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Bitte nicht nur Absichtserklärungen

Etwa 90 Prozent der Wirtschaftskraft Dresdens machen mittelständische Unternehmen aus. Der Plan der Stadt, das Handwerk zu stärken, ist ein richtiger Schritt, meint SZ-Redakteur Andreas Weller.

© André Wirsig

Der Tabakkonzern Philip Morris, das Bosch-Chipwerk: In Dresden werden in den kommenden Jahren fünf Milliarden Euro investiert und Hunderte Arbeitsplätze geschaffen. Das ist toll. Aber es ist auch richtig, das nicht zu vergessen, was Dresden seit Jahren auszeichnet: ein gesunder Mittelstand. Denn rund 90 Prozent der Wirtschaftskraft und damit auch der Steuereinnahmen kommen von diesen Unternehmen, zu denen insbesondere auch das Handwerk gehört.

Jetzt Handwerker zu stärken, ist der richtige Ansatz. Der Mittelstand hat bisher sämtliche Steuerschwankungen, die es bei großen Unternehmen immer wieder gibt, ausgeglichen. Er ist das Fundament dafür, dass es der Stadt und den Dresdnern gut geht.

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Allerdings hätte es der Verwaltung auch früher einfallen können, nach geeigneten Flächen für Ansiedlungen und Erweiterungen zu suchen. Und zu langsames Internet ist bereits lange ein Thema, auch wenn die Verwaltung da auf die Anbieter angewiesen ist. Umso wichtiger ist es nun, dass es nicht nur bei Absichtserklärungen und einem Plan bleibt.

E-Mail an Andreas Weller