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Die Umleitung für Fahrradfahrer auf dem Dorfplatz in Pirna-Birkwitz ist etwas durcheinandergeraten. Das ist nicht das einzige Problem.

© Huisinga

Von Mareike Huisinga

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Pirna. Nanu, was will uns dieses Schild sagen? Radfahrer in Birkwitz haben derzeit Grund zum Schmunzeln. Das Umleitungsschild auf dem Dorfplatz steht Kopf. Eigentlich soll es auf die Zufahrt zur Elbfähre hinweisen. Die obere Befestigung hat sich jedoch gelöst, so dass das Schild um 180 Grad nach unten kippte. Ob das noch die Folgen des Sturmes Friederike sind? Bestimmt findet sich zeitnah ein freundlicher Mitarbeiter vom Bauhof, um die Sache in Ordnung zu bringen. Schon mal vorab ein Dankeschön.

Aber das putzige Umleitungsschild ist nicht das einzige Problem auf dem Dorfplatz von Birkwitz. Viel gravierender ist der Zustand des Buswartehäuschens, an dem der Putz abblättert. Vor Kurzem sind auch die Steine der großen Fenstereinfassung abgebröckelt. Sie liegen auf dem Gehweg vor der alten Wartehalle, die noch aus DDR-Zeiten stammt.

Ortsvorsteher Dieter Fuchs (Wir für Pirna – Freie Wähler) kennt das Problem, das bereits schon bei dem Ortsrundgang anlässlich des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Sommer angesprochen wurde (SZ berichtete). „Die Wartehalle sieht schrecklich aus“, sagt Fuchs.

Deshalb wollen einige Anwohner selber Hand anlegen. Fuchs habe bereits mit einer ortsansässigen Maurerfirma gesprochen, damit das Häuschen an den gröbsten Schadstellen verputzt wird. Außerdem ist ein Farbanstrich vorgesehen und die Informationstafel mit der Darstellung der Vereine soll wieder aufgehängt werden. Dazu hat Fuchs bereits Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen.

Eine neue Wartehalle wird erst mit dem Ausbau der Pratzschwitzer Straße errichtet. Das ist frühestens ab 2019.