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Blindgänger in Plauen wird entschärft

In Plauen soll am Mittwoch eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Rund 100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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Plauen. Ein Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hat am Mittwochmorgen in Plauen mit der Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Wie die Stadt mitteilte, mussten rund 100 Anwohner deshalb vorübergehend ihre Häuser verlassen. Für sie standen Unterkünfte in der Feuerwache und im Rathaus der Stadt bereit. Da in der evakuierten Zone im Stadtteil Chrieschwitz auch ein Waldgebiet liegt, kam ein Hubschrauber zum Einsatz, um zu sicher zu stellen, dass sich dort während der Entschärfung niemand aufhielt.

Die Anwohner wurden bereits am Dienstag durch Hinweise an den Haustüren über die Evakuierung informiert. Zusätzlich gingen die Einsatzkräfte des Ordnungsamts am Mittwochmorgen von Haus zu Haus, um sicher zu gehen, dass während der Arbeiten niemand in der Gefahrenzone blieb. Auch durften in einem Radius von rund 500 Metern um die Bombe während der Entschärfung keine Autos fahren. Wegen des Einsatzes wurde zudem die Bahnstrecke Plauen-Gera vorübergehend gesperrt.

Gefunden wurde die 225 Kilogramm schwere Fliegerbombe in der vergangenen Woche. Ein Zeitzeuge hatte nach Angaben der Stadtverwaltung einen entsprechenden Hinweis geliefert. Bereits im März wurde im selben Stadtteil eine Fliegerbombe entschärft. Auch damals wurden anliegende Häuser evakuiert. (dpa)