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Radebeul
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Blitzer auf der Moritzburger wird gefordert

Trotz der Tempo-30-Schilder fahren viele auf der Radebeuler Bergstraße zu schnell. Anwohner verlangen Einsatz von der Stadt.

Von Peter Redlich
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Ein fester Blitzer wie hier an der Waldstraße in Radebeul fordern viele Anwohner auch für die Moritzburger Straße.
Ein fester Blitzer wie hier an der Waldstraße in Radebeul fordern viele Anwohner auch für die Moritzburger Straße. © Archivbild/Arvid Müller

Radebeul. Anwohner an und in der Nähe der Moritzburger Straße haben sich im Stadtrat über zu schnell fahrende Autos auf der Talstraße beschwert. Vor allem im Bereich der 30er Zone am Kindergarten Mohrenhaus werde die Geschwindigkeit nicht eingehalten.

An die SZ schreiben Bürger: „Es sind 30 km/h vorgeschrieben, allerdings halten sich nur die wenigsten daran – 50 km/h und mehr sind leider an der Tagesordnung. Dass dies eine hohe Gefahr für die Kinder der anliegenden Einrichtung, etwa beim Überqueren des Zebrastreifens, darstellt, ist kein Geheimnis.“ 

Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Unfall ereignet. Daher trug Christine Ruby vom SPD-Bürgerbüro im Stadtrat die Bitte der Anwohner vor, in diesem Bereich einen festen Blitzer zu installieren. Ruby: „Ich frage mich, mit welchem Recht auf Höhe von Schloss Wackerbarth ein Blitzer existiert, aber einer Kindertageseinrichtung, mit pausenlosen Geschwindigkeitsüberschreitungen, kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird.“

Ordnungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) sagte dazu, dass es in dem Bereich bereits feste Messpunkte zum Blitzen gibt. Das einzige Mittel sei, an die Polizei heranzutreten, damit diese dort blitze. 

OB Bert Wendsche ergänzte, dass auf der Meißner Straße in Höhe Wackerbarth ein erheblicher Unfallschwerpunkt gewesen sei. Mit dem festen Blitzer habe sich die Gefahr verringert, die Geschwindigkeit der Autos sei im Schnitt um 10 km/h zurückgegangen.