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Großenhain

Blumenuhr als Hoffnungszeichen

Falk Majok-Bökelmann darf sein Uhren- und Schmuckgeschäft derzeit nicht mehr öffnen. Doch die Blumenuhr ist sein Geschenk an die Großenhainer.

Die Blumenuhr an der Marienkirche wurde jetzt überholt und neu bepflanzt. Sie ist jetzt 60 Jahre alt!
Die Blumenuhr an der Marienkirche wurde jetzt überholt und neu bepflanzt. Sie ist jetzt 60 Jahre alt! ©  privat

Großenhain. Es ist ein Zeichen der Hoffnung und der Freude über den Frühling: Die Blumenuhr am Kirchplatz ist wieder in Gang und frisch bepflanzt. Falk Majok-Bökelmann vom Uhren- und Schmuckgeschäft am Frauenmarkt hat die Uhr nach der Winterpause dieser Tage einer gründlichen Revision unterzogen und sie nun wieder aktiviert. "Der Antrieb für die Zeiger wurde eingegraben und das Uhrwerk wieder in sein Haus gesetzt", sagt der engagierte Großenhainer, der jetzt auch Beisitzer in der Fördergemeinschaft Großenhain aktiv ist. 

Die Gärtner des Großenhainer Stadtbauhofes haben das Erscheinungsbild am Mittwoch mit der Frühjahrsbepflanzung vollendet. Stiefmütterchen und Hornveilchen kamen auf das "Zifferblatt". Auch wenn derzeit weniger Menschen in der Stadt unterwegs sind, um sich an dem traditionsreichen Flecken zu erfreuen, macht die Blumenuhr Mut. "Wir hoffen, damit in dieser doch turbulenten Zeit etwas zum normalen Leben beitragen zu können" sagt Falk Majok-Bökelmann. 

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Die Blumenuhr hat übrigens ein rundes Jubiläum. Es gibt sie jetzt 60 Jahre! 1960 wurde sie vom Uhrmachermeister Alfred Bökelmann angelegt. Ein Kleinod, welches es so nur noch in Zittau geben soll. 

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