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Brückenbögen sind schon verfüllt

An der Albertbrücke geht es voran: Noch in diesem Monat beginnt der Bau der Fahrbahnplatte. Dafür ist ein Spezialwagen nötig.

© Marco Klinger

Frischer Beton prägt derzeit das Bild auf der Albertbrücke. Dort wird seit Ende Juli die elbaufwärts liegende Seite saniert. Zuerst war das Füllmaterial über den 14 Brückenbögen abgebrochen worden, sodass diese frei lagen. Mittlerweile sind die Gewölbe wieder mit Beton verfüllt, teilt die Stadt mit. Die Bauleute bringen derzeit nur noch eine zweite Lage dieses sogenannten Füllbetons auf. Diese Ausgleichsschicht wird mit einer Rüttelbohle verdichtet und geglättet. Damit schaffen die Brückenbauer die Voraussetzung, dass auf diesem Teil der 137 Jahre alten Elbquerung eine neue Fahrbahnplatte errichtet werden kann.

Dafür müssen sie allerdings auch noch am Brückenrand ein Hindernis beseitigen. Denn die Stahlbetonplatte soll allein auf dieser Seite um 1,80 Meter breiter werden. Deshalb wird die Bogenstirnmauer abschnittsweise um einen Meter gekürzt, um Platz zu schaffen.

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Die Fahrbahnplatte wird breiter, um künftig genügend Platz für vier Spuren sowie komfortable Geh- und Radwege zu haben. Die Bauleute beseitigen aber nicht nur einige Sandsteine, sondern setzen dieses traditionsreiche Material aus sächsischen Brüchen auch instand. Das geschieht derzeit von Gerüsten aus an den stromaufwärts liegenden Stirnseiten und den Brückenpfeilern.

Mitte kommender Woche soll der Spezialwagen aufgebaut werden, mit dem die Schalung zum Bau des ersten Abschnitts der Stahlbetonplatte hergestellt wird. Insgesamt wird sie über 300 Meter lang. Für Materialnachschub können jetzt die großen Kräne sorgen, die kürzlich beiderseits der Elbe aufgestellt wurden. Ausgebaut werden auch die Brückenanschlüsse. So werden an der gesamten Kreuzung Sachsenallee/Terrassenufer/Käthe-Kollwitz-Ufer Leitungen verlegt. Zudem erhält der Sachsenplatz einen neuen Unterbau. (SZ/phi)