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Bönischstift kann verkauft werden

Der Stadtrat von Kamenz hat den Weg für Hentschke Bau freigemacht. Das Bautzener Unternehmen investiert 4,5 Millionen Euro für betreutes Wohnen.

Der Bönischstift in Kamenz soll verkauft werden.
Der Bönischstift in Kamenz soll verkauft werden. © Matthias Schumann

Kamenz. OB Roland Dantz wurde vom Stadtrat ermächtigt, den Vertrag zum Verkauf des Barmherzigkeitsstiftes von Gottfried Bönisch zu vollziehen. Die Firma Hentschke Bau aus Bautzen wird das seit 2000 leerstehende frühere Krankenhaus für 312 000 Euro erwerben. Einen Notartermin wird es demnächst geben, heißt es. Mit dem Bauantrag des Investors wird noch dieses Jahr gerechnet, so der OB.

Das Projekt von Hentschke Bau sieht 19 altersgerechte Wohnungen im jetzigen Altbau und 24 Wohnungen in einem Neubau vor, der zwischen dem Bönisch-Stift und den neugebauten Eigenheimen entstehen soll. Die Sanierung ist an Denkmalauflagen gebunden. Der Umbau- und Neubauaufwand ist erheblich. Hentschke-Bau geht von einem Finanzierungsaufwand von etwa 4,5 Millionen Euro aus. Wenn die Finanzierung wie erhofft steht, soll das Vorhaben 2020 begonnen und spätestens 2021 abgeschlossen sein. Für den Fall des Scheiterns wurde ein Rückerwerbsrecht der Stadt gesichert, heißt es. (SZ)

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