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Bohrpfähle in Pirnas Markt

Die Stadt lässt die Hülse für den Weihnachtsbaum erneuern – und geht dafür sieben Meter tief in den Untergrund.

© Daniel Förster

Pirna. Die Stadt lässt jetzt jene Teile, in denen alljährlich der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz verankert wird, erneuern. Mithilfe der neuen Verankerung soll das Bäumchen auch künftig sicher im Boden stecken. Grund für die Arbeiten sind nach Auskunft des Rathauses Schäden am Schacht, die beim Abbau der Vorjahres-Tanne aufgetreten sind. Denn das Problem bei den groß gewachsenen Gehölzen: Weht Wind ins Geäst, wirken Stamm und Äste wie ein Hebel, der enorm gegen den verankerten Teil drückt. Daher kann sich die unterirdische Technik lockern, der Baum gerät möglicherweise ins Wanken.

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Um dies zu verhindern, werden für die neue Variante Borpfähle sieben Meter tief in den Boden getrieben. In das darauf gegossene Stahlbetonfundament wird eine Hülse aus Edelstahl eingelassen, in der später die Tanne Halt findet. Von der Konstruktion wird oberirdisch nur ein Schachtdeckel zu sehen sein. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März. Während dieser Zeit fallen die Parkplätze an der Westseite des Rathauses weg. (SZ/mö)