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Bombendrohung in Arbeitsagentur

In Meißen mussten Mitarbeiter und Kunden die Geschäftsstelle der Arbeitsagentur in der Niederauer Straße vorübergehend verlassen. Gegen 11 Uhr war am Mittwoch eine Bombendrohung eingegangen.

Die Geschäftsstelle der Arbeitsagentur in der Niederauer Straße musste am Mittwoch vorübergehend geräumt werden. Gegen 11 Uhr war über den Polizei-Notruf eine Bombendrohung eingegangen. Aus Sicherheitsgründen mussten alle Mitarbeiter und Kunden das Gebäude verlassen. Die Polizei rückte mit zwei Streifenwagen und Zivilkräften an. „Die Beamten haben vor Ort die Lage sondiert. Nach Würdigung der Gesamtumstände war letztlich von keiner Ernsthaftigkeit auszugehen“, sagt Polizeisprecher Marko Laske. Eine Stunde später war der Einsatz vor Ort beendet, so dass die Arbeitsagentur ihren Dienst wieder aufnehmen konnte. Gleichzeitig endete um 12 Uhr allerdings die Sprechzeit – deshalb wurden mehrere Kunden nach Hause geschickt. Entsprechend deftige Kommentare waren im Treppenhaus zu hören.

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Wie hoch die Einsatzkosten waren und wie oft solche Bombendrohungen vorkommen, wollten weder Polizei noch Arbeitsagentur mitteilen. Allerdings würden die Mitarbeiter der Agentur regelmäßig zum Verhalten in „besonderen Situationen“ geschult. Nun wird wegen einer „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten“ ermittelt. Darauf stehen laut Strafgesetzbuch bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafe. Ermittelt war gestern allerdings noch kein Tatverdächtiger. (SZ/csf)

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