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Sebnitz

Borkenkäferbäume im Kirnitzschtal fallen

Ab Montag gibt es Sperrungen, Ampeln regeln den Verkehr. Bei einer Aktion im Januar reicht das nicht aus.

An den steilen Hängen entlang der Kirnitzschtalstraße müssen abgestorbene Fichten gefällt werden.
An den steilen Hängen entlang der Kirnitzschtalstraße müssen abgestorbene Fichten gefällt werden. © Nationalpark

Ab dem 25. November bis voraussichtlich dem 31. März 2020 setzt die Nationalparkverwaltung umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen im Kirnitzschtal um, die aufgrund der zahlreichen durch den Borkenkäfer abgestorbenen Fichten erforderlich geworden sind. Darüber informiert Nationalparksprecher Hanspeter Mayr.  An mehr als 20 Stellen in den Steilhängen entlang der Kirnitzschtalstraße müssen die Spezialisten der Nationalparkverwaltung und Forstunternehmen die toten Bäume fällen. Soweit die Sicherheitsanforderungen es erlauben, wird das Holz im Hang abgelegt. In besonders steilen Bereichen müssen die Stämme aus dem Hang herab transportiert werden.

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Der Verkehr auf der Kirnitzschtalstraße wird durch eine Ampel geregelt. Die Ampeln werden immer dort eingesetzt, wo sie gerade benötigt werden. Unterhalb der besonders steilen Hänge am Großstein kann voraussichtlich im Januar auch eine zeitweise Vollsperrung der Talstraße erforderlich werden, da die Arbeiten und die Holzbergung mit Hilfe eines Fällkrans organisiert werden müssen. Dieser benötigt die Straße als Aufstellraum. (SZ)

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