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Deutschland & Welt

Bräutigam täuscht seine Entführung vor

Einen Polizei-Großeinsatz löste ein Kolumbianer aus, als seine Braut ihn als entführt meldete. Dabei saß er bei einem Freund - um nicht heiraten zu müssen.

© Andreas Lander/dpa (Symbolbild)

Pitalito. Um nicht vor den Traualtar treten zu müssen, hat ein Mann in Kolumbien seine eigene Entführung vorgetäuscht und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Familie seiner künftigen Braut verständigte die Polizei, nachdem der 55-Jährige in Pitalito im Department Huila vermeintlich von bewaffneten Männern auf einem Motorrad verschleppt worden war, wie der Fernsehsender Caracol am Donnerstag berichtete.

Die Sicherheitsbehörden riegelten die Gemeinde ab und leiteten eine Großfahndung ein. Dabei kam auch eine Spezialeinheit der Streitkräfte zum Einsatz. Schließlich entdeckten die Polizisten den Mann im Haus eines Bekannten. "Er wollte nicht heiraten", sagte Polizeichef Jovanni Cepeda. 

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Vor einem Jahr soll der Mann auf ähnliche Weise schon einmal seine Hochzeit verhindert haben. Gegen ihn wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. (dpa)