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Pirna

Brand im Nationalpark

Unbekannte schütten in der Sächsischen Schweiz nach dem Grillen Asche in eine Felsspalte. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.

Symbolfoto
Symbolfoto © Eric Weser (Symbolbild)

Zu einem Brand kam es am Sonntag in der Mittagszeit im Pferdegrund nahe Lohmen in der Sächsischen Schweiz. Wie die Polizei mitteilte, hatten unbekannte Täter ein Grillfeuer entzündet und danach die noch nicht ganz abgelöschte Asche in eine Felsspalte geschüttet. Die Feuerwehr konnte aber das Feuer in kürzester Zeit löschen, wie es weiter hieß. Damit wurde ein größerer Schaden verhindert. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Polizeihubschrauber. 

Der Pferdegrund befindet sich in der Kernzone des Nationalparks und darf nicht betreten werden, es führt auch kein Wanderweg dorthin. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zu dem Fall. 

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Der Brand konnte damals im schwer zugänglichen Gebiet nur mit großem Aufwand gelöscht werden.
Der Brand konnte damals im schwer zugänglichen Gebiet nur mit großem Aufwand gelöscht werden. © Mike Jäger

Vor gut anderthalb Jahren gab es einen verheerenden Brand in einem unmittelbar benachbarten Gebiet, das weiter östlich liegt. Damals war ein illegales Lagerfeuer von Boofern in der Nähe des Hirschgrundes am Felsen Kraxelbrüderscheibe außer Kontrolle geraten und führte zu einem Feuer, das eine Fläche von 4.000 Quadratmetern erfasste. Die Flammen im schwer zugänglichen Gebiet konnten nur mit großem Aufwand gelöscht werden. (mit Mike Jäger)

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