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Brand in Lieberoser Heide weitet sich aus

Die Waldbrandgefahr bleibt weiterhin hoch. Bei einem größeren Brand in Brandenburg werden die Löscharbeiten vermutlich noch Tage dauern. 

Ein Hubschrauber der Bundespolizei vom Typ "Super Puma" bei Löscharbeiten in einem Waldstück in der Lieberoser Heide.
Ein Hubschrauber der Bundespolizei vom Typ "Super Puma" bei Löscharbeiten in einem Waldstück in der Lieberoser Heide. © Bundespolizei

Lieberose. In der Lieberoser Heide (Dahme-Spreewald) dehnt sich der Waldbrand weiter aus. Es brennt nach Angaben des Landkreises auf einer Fläche von 100 Hektar. "Die Lage ist angespannt, aber momentan müssen wir keine Evakuierung und keine Straßensperrung ins Auge fassen", sagte ein Sprecher am Dienstag. Am Montagabend war die Großgefahrenlage ausgerufen worden.

120 Einsatzkräfte mit gut 30 Fahrzeugen sind nach Angaben des Sprechers vor Ort im Einsatz. Ein Löschhubschrauber der Bundespolizei mit einem 2000 Liter Wassertank unterstütze die Feuerwehren. Ein zweiter Hubschrauber sei angefordert. Das Technische Hilfswerk könne Löschwasser aus einem nahe liegenden See pumpen.

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Vor allem der immer wieder drehende Wind mache den Einsatzkräften zu schaffen, sagte der Sprecher des Landkreises weiter. Wichtig sei, dass sich der Brand nicht Richtung "rote Zone" ausbreite. Da liege noch Munition, weil sich dort ein ehemaliger Truppenübungsplatz befinde. Das Feuer könne in diesem Bereich fast nur aus der Luft bekämpft werden.

"Das Hauptproblem ist momentan der Wind", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, am Dienstag. Das Gebiet sei zum größten Teil richtiger Waldbestand und bestehe überwiegend aus Kiefern. Auch gebe es derzeit westlich der Heide eine große Rauchentwicklung. Die Leitzentrale in der Lausitz bestätigte die Geruchsbelästigung. Einwohner in umliegenden Ortschaften der Lieberoser Heide sollten Fenster und Türen geschlossen halten, hieß es. Auch die Leitstellen in Potsdam- Mittelmark und der Stadt Brandenburg sprachen von einer Rauchbelästigung. Der Rauch ziehe durch den drehenden Wind Richtung Berlin.

In der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus hatte es bereits im Juli 2018 auf einer Fläche von 400 Hektar gebrannt, Anfang Juni 2019 dann erneut auf 1000 Quadratmetern. (dpa)

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