merken

Bautzen

Brandanschlag: Ermittlungen dauern an

Vor vier Wochen brannte ein Bagger auf der Baustelle der JVA in Zwickau nieder. War es ein Anschlag auf Hentschke-Bau?

Vor vier Wochen ist auf einer Baustelle der Firma Hentschke-Bau dieser Bagger ausgebrannt.
Vor vier Wochen ist auf einer Baustelle der Firma Hentschke-Bau dieser Bagger ausgebrannt. © Ralph Koehler/propicture

Bautzen. Vier Wochen, nachdem ein Bagger auf der Baustelle der JVA Zwickau-Marienthal niedergebrannt ist, dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zwickau weiter an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können keine Details zum weiteren Vorgehen mitgeteilt werden, erklärte Ines Leonhardt von der Staatsanwaltschaft.

Vater, Mutter und Kinder

sind eine wunderbare Kombination. Sie kann viel Spaß machen, aber auch Arbeit und Ärger. Tipps, Tricks und Themen zu allem, was mit Familie und Erziehung zu tun hat, gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de.

Etwa 150 000 Euro Schaden sollen bei dem Feuer entstanden sein. Die Staatsanwaltschaft geht von Brandstiftung aus. Wenige Tage nach dem Feuer tauchte ein vermeintliches Bekennerschreiben auf. Eine Gruppe mit dem Namen „Autonomes Kommando Thomas Meyer-Falk“ behauptete, das Feuer gelegt zu haben. Nach eigenen Angaben wollte sie damit gegen Gefängnisse protestieren. Ausdrücklich gingen die Verfasser auch auf die Firma Hentschke-Bau und ihren Geschäftsführer Jörg Drews ein, der ebenfalls an der Baustelle beteiligt ist. Der niedergebrannte Bagger gehörte jedoch nicht seiner Firma. (SZ)

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Hentschke-Bau: Wer steckt hinter der Brandstiftung?

Bei dem Feuer in Zwickau entstanden 150.000 Euro Schaden. Jetzt wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht.