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Brandstiftung, Massenschlägerei

Die Polizei ist nicht das erste Mal gerufen worden, um für Sicherheit zu sorgen.

© sächsische zeitung

Dort, wo früher die Dresdner Stadtverwaltung arbeitete, warten heute Asylbewerber, bis sie in eine kommunale Unterkunft ziehen dürfen. Im September 2015 wurde das alte Technische Rathaus zur Erstaufnahmeeinrichtung. Ein Dauergast: die Polizei.

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Immer wieder kommt es in Dresden zu Ärger und Gewaltausbrüchen im Asylheim an der Hamburger Straße. Laut Polizei hat das mit dem muslimischen Fastenmonat zu tun. Aber ist das wirklich so?

  • Am 20. Mai 2018 geraten zwei Gruppen aneinander. Im Innenhof eskaliert der Streit. Um die 40 Menschen prügeln sich, ziehen Messer und schlagen mit Stühlen und Feuerlöscher zu. Das Ergebnis: drei Verletzte. Das Motiv ist unklar.
  • Am 19. Mai 2018 entfacht ein Serbe in seinem Zimmer ein Feuer. Ein 30 Zentimeter großes Brandloch bleibt zurück. Der Mann reißt außerdem einen Fensterflügel aus dem Scharnier und bricht einen Heizkörper aus der Wand. Teile der Etage werden überschwemmt.
  • Am 18. Mai 2018 Ein Tunesier gerät im Essenszelt mit dem Sicherheitsdienst in Streit. Der Bewohner schlägt mit einer Eisenstange zu. Weitere Asylbewerber mischen sich ein. Grund der Auseinandersetzung: Der Sicherheitsdienst wollte dem Mann verbieten, sein Essen aus dem Speisesaal mit aufs Zimmer zu nehmen.
  • Am 3. Mai 2018 kommt es zum Streit zwischen Tunesiern. Einer der Männer greift seinen Landsmann mit einer Metallstange und einem Stein an. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes halten den Angreifer zurück. Wie es zum Streit kam, ist unklar.
  • Am 18. April 2018 brennt es im Toilettenbereich der ersten Etage des Asylheims. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten Unbekannte Textilien in einer WC-Kabine angezündet. Die Bewohner werden in Sicherheit gebracht. Mehrere Mitarbeiter kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
  • Am 28. Februar 2018 fordert ein Tunesier von einem Libyer eine Zigarette. Als dieser ablehnt, geht der Mitbewohner mit einem Messer auf ihn los.
  • Am 15. Februar 2018 greifen Asylbewerber vor der Unterkunft mehrere Polizisten an. Die Beamten unterstützten den Sicherheitsdienst bei Problemen mit einem der Bewohner. Als sich der 20-jährige Libyer widersetzte, solidarisierten sich andere Bewohner mit ihm und bewarfen die Einsatzkräfte aus dem Haus heraus mit Gegenständen.
  • Am 28. August 2017 geraten sechs Bewohner in einen Streit. Einer von ihnen erleidet eine Kopfplatzwunde. Der Grund der Auseinandersetzung ist zunächst unklar.
  • Am 22. November 2015 kommt es zu einer Schlägerei, an der 100 Asylbewerber beteiligt sind. Um die 50 Syrer und 50 Afghanen waren aneinandergeraten. Die Männer bewerfen sich mit Steinen. Als die alarmierten Polizisten in der Unterkunft ankommt, werden auch sie getroffen. (SZ/sr)
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