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Brasilianer wollten unerlaubt einreisen

Die Bundespolizei findet sie am Mittwoch im Auto eines polnischen Bekannten auf. Papiere und Stempel sind gefälscht.

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© dpa

Kodersdorf. Am Mittwochmorgen nahmen Bundespolizisten einen polnischen Mann vorläufig fest. Dieser hatte offenbar seinen beiden brasilianischen Bekannten geholfen, unerlaubt in die Bundesrepublik einzureisen. Das teilte ein Polizeisprecher mit.

Kurz vor Einbruch der Dämmerung war demnach eine Streife auf der Autobahn bei Kodersdorf auf einen französischen Pkw aufmerksam geworden. Das Fahrzeug und dessen drei Insassen wurden wenig später einer Kontrolle unterzogen. Dabei konnte sich der Fahrer, ein 42-jähriger Mann aus Polen, mit seinem gültigen polnischen Dokument ausweisen.

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Während einer der mitreisenden Männer daraufhin einen italienischen Ausweis vorzeigte, händigte der andere Mitreisende einen brasilianischen Pass aus. Die Beamten erkannten jedoch, dass es sich bei dem italienischen Ausweis um eine Fälschung handelte. Ein später aufgefundener italienischer Führerschein erwies sich ebenfalls als gefälscht. Ein gültiges Ausweisdokument besitzt der 30-jährige Brasilianer letztlich nicht.

Aus dem Polizeibericht vom 22. Dezember

In Gartenlaube eingedrungen

Görlitz. In der Zeit zwischen Sonnabend und Mittwoch sind in Görlitz Unbekannte in eine Gartenlaube und einen Geräteschuppen an der Reichenbacher Straße eingedrungen. Die Täter entwendeten eine Acrylpistole, mehrere Flexscheiben und einen Hammer. Den Stehlschaden bezifferte der Eigentümer auf etwa 60 Euro. An den Gebäuden entstand Sachschaden in Höhe von rund 100 Euro.

Männer mit verbotenen Knallern ertappt

Bad Muskau. Zwei Männer, die mit verbotenen Knallern im Auto unterwegs waren, ertappte die Bundespolizei am Mittwochvormittag in Bad Muskau. Im ersten Fall hatte ein 32-jähriger aus Elsterheide 80 Feuerwerkskörper unter seiner Jacke versteckt. Die Jacke lag dabei auf dem Rücksitz des Pkw seines Bekannten. Im zweiten Fall ist 45 Minuten später fand die Polizei bei einem 18-Jährigen aus Schönborn in dessen Rucksack eine Kunststofftüte. Darin waren 160 Böller verpackt. Bei den sichergestellten pyrotechnischen Erzeugnissen handelte es sich um Produkte mit fehlender oder mindestens unzureichender Kennzeichnung. Zudem waren einzelne Knaller der Kategorie 3 zugeordnet. „Abgesehen von der fehlenden Berechtigung, die für den Umgang mit Feuerwerk der Kategorie 3 unbedingt erforderlich ist, wurde hier einmal mehr die von der gekauften Ware ausgehende Gefahr unterschätzt“, erklärte die Polizei.

Transporter entwendet

Weißwasser. In der Nacht zum Donnerstag haben in Weißwasser Unbekannte einen VW T 5 entwendet. Der etwa neun Jahre alte Kleintransporter mit dem Kennzeichen GR-DM 800 war auf dem Braunsteichweg abgestellt. Im Fahrzeug befanden sich diverse Werkzeuge im Gesamtwert von etwa 8000 Euro. Den Zeitwert des Wagens bezifferte der Eigentümer auf etwa 10000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Transporter wird gefahndet.

Erneut Buswartehäuschen beschädigt

Neugersdorf. Eine Streife der Bundespolizei hat am Donnerstagmorgen mehrere beschädigte Wartehäuschen am Busbahnhof in Neugersdorf entdeckt. Darüber informierte Polizeisprecher Tobias Sprunk. Unbekannte haben dort mehre Glasscheiben zerstört. Der genaue Tatzeitpunkt ist ebenfalls nicht bekannt. Der Schaden wurde vorläufig auf rund 1000 Euro geschätzt. Die Landespolizei hat sich des Sachverhaltes angenommen. In Kottmar und Löbau war es in den vergangenen Tagen ebenfalls zu Zerstörungen an Wartehäuschen gekommen. Unklar ist, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht.

Verkehrsunfall mit drei Verletzten

Weißwasser. Am Mittwochabend ereignete sich in Weißwasser ein Verkehrsunfall. Das meldete eine Polizeisprecherin. Eine 20-Jährige befuhr demnach mit ihrem Suzuki den Halbendorfer Weg, als sie gegen 17.30 auf einen Ford auffuhr. Dessen 41-jährige Fahrerin hatte hinter einem Audi angehalten. Die drei Fahrzeuge wurden beim Aufprall aufeinandergeschoben. Die Suzuki- und die Fordfahrerin, sowie der 25-jährige Audifahrer wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand außerdem ein Sachschaden von insgesamt etwa 8000 Euro.

Audi entwendet

Görlitz. Am Mittwochnachmittag stahlen in Görlitz Unbekannte einen Audi A4 Avant. Der etwa sechs Jahre alte Wagen mit dem Kennzeichen GR-BA 624 befand sich an der Emmerichstraße. Den Zeitwert des schwarzen Autos bezifferte der Eigentümer auf etwa 12000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Fahrzeug wird gefahndet.

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Bei seinem Landsmann (22) mit dem Reisepass war festgestellt worden, dass der in seinem gültigen Dokument angebrachte Einreisestempel aus Portugal ebenfalls gefälscht ist. Schließlich sollte so über die bereits überschrittene Aufenthaltsdauer hinweggetäuscht werden. Diese beträgt maximal 90 Tage innerhalb eines halben Jahres.

Der polnische Fahrer behauptete, er wäre mit seinen beiden Bekannten nach Polen gefahren, um dort den gerade genutzten BMW reparieren zu lassen. Nun befinde man sich gemeinsam auf dem Rückweg nach Frankreich, wo man im Übrigen fast Tür an Tür wohne, so der 42-Jährige. Darüber hinaus erklärte er, nichts über die falschen Ausweise gewusst zu haben. „Diese Behauptung hilft ihm nun nichts, er wurde wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise in zwei Fällen angezeigt“, kommentierte die Polizei.

Während der polnische Beschuldigte bereits am Mittwoch entlassen wurde, sind die beiden Brasilianer am Donnerstag nach Polen zurückgeschoben worden. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verdachts der unerlaubten Einreise ermittelt. (szo)