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Brauer optimistisch: Steigender Bierdurst in Sachsen

Die ungewöhnlich milden Temperaturen zum Jahresanfang haben den Bierabsatz in Sachsen angekurbelt. In den ersten drei Monaten des Jahres flossen rund 60.000 Hektoliter mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

© dpa

Dresden. Die ungewöhnlich milden Temperaturen zum Jahresanfang haben den Bierabsatz in Sachsen angekurbelt. In den ersten drei Monaten des Jahres flossen rund 60.000 Hektoliter mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Auch die Fußball-Weltmeisterschaft und das vielerorts geplante Public-Viewing stimmen die Brauer optimistisch“, sagte der Präsident des Sächsischen Brauerbundes, Steffen Dittmar, am Dienstag in Dresden.

2013 setzten die sächsischen Brauereien rund 7,9 Millionen Hektoliter Bier ab - vier Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auch bundesweit geht der Bierverkauf seit Jahren zurück.

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Etwa zehn bis zwölf Prozent der sächsischen Biere gehen ins Ausland. Neben Frankreich und Spanien gehören auch baltische Staaten und Polen zu den Abnehmern. „Besonders attraktiv ist der Markt in China. Gefragt sind dort sowohl unser Pilsner aber auch Bierspezialitäten“, erklärte Dittmar.

Laut Brauerbund gibt es in Sachsen 57 regionale Braustätten - von der Gasthaus-Brauerei bis hin zur Großbrauerei. Zusammen produzieren sie mehr als 350 verschiedene Biermarken. Nach Schätzungen trinkt jeder Sachse pro Jahr rund 135 Liter Gerstensaft. (dpa)