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Brauerei verliert ihre Geschäftsführerin

Katrin Bartsch geht neue Wege. Offen ist, welche Folgen das für den Görlitzer Tourismusverein und die Europastadt hat.

Von Sebastian Beutler

Nun also doch: Geschäftsführerin Katrin Bartsch verlässt die Landskron Brauerei. Das bestätigt Markus Schoebel, Generalbevollmächtigter des Eigentümers, gegenüber der SZ. Die Mitarbeiter des mittelständischen Unternehmens wurden bereits vom Betriebsrat über die Veränderung informiert, heißt es weiter. Noch in dieser Woche soll es eine ausführlichere Mitteilung über die Veränderungen an der Spitze der Görlitzer Brauerei geben. Offen ist bislang, wann Katrin Bartsch aus dem Unternehmen ausscheidet. Gerüchte über eine bevorstehende Trennung von Brauerei und Katrin Bartsch gab es immer wieder mal. Aus ihrem Umfeld hieß es seit Monaten, dass sie sich nach einer neuen Herausforderung umschaue. So war sie beispielsweise von der CDU gefragt worden, als OB-Kandidatin in Niesky anzutreten. Frau Bartsch wohnt bei Niesky, doch lehnte sie das Angebot ab. Trotzdem hatte sie wohl bis zuletzt die Hoffnung, in der Region einen neuen Job zu finden. Nach SZ-Informationen wird sie künftig in Dresden tätig sein. Sie selbst äußert sich bislang zu ihrem Schritt nicht. So bleibt auch offen, ob und wie lange sie noch an der Spitze des Görlitzer Tourismusvereins steht und ihre Aufgaben im Aufsichtsrat der Europastadt Görlitz/Zgorzelec GmbH wahrnehmen wird.

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Markus Schoebel wiederum muss nun die Brauerei-Spitze stärker umstrukturieren, als er wohl bislang vorhatte. So wird er für die Eigentümer neu darüber nachdenken, ob er die Geschäftsführung erweitert oder doch nun bei zwei Mitgliedern belässt. Für die Eigentümer hatte Schoebel neuen Schwung für Marketing und Vertrieb als nötig bezeichnet. Die Landskron Brauerei hat das vergangene Jahr mit fünf Prozent mehr Umsatz abgeschlossen. Vor allem das wachsende Tourismus- und Kulturgeschäft galten dafür als ausschlaggebend. Gerade darin sah Katrin Bartsch eine Möglichkeit für das Familienunternehmen, Einbußen auf dem schwierigen Biermarkt abzufedern. Aufgrund ihrer Größe kann die Görlitzer Brauerei den Preiskampf der großen Brauereien vor allem beim Pilsner nicht mitmachen.

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