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Deutschland & Welt

Großeinsatz auf Bremer Uni-Campus

Ein Mann verletzt einen anderen und flüchtet auf ein Dach. Gibt es eine Verbindung mit einem Graffiti in der Nähe?

Rettunskräfte und Polizisten auf dem Gelände der Bremer Universität
Rettunskräfte und Polizisten auf dem Gelände der Bremer Universität © dpa/Christina Kuhaupt

Bremen. Die Polizei versucht nach einem Gewaltdelikt auf dem Bremer Universitätsgelände, den Tatverdächtigen zur Aufgabe zu bewegen. Der Mann hält sich seit Freitagvormittag auf dem Dach eines Universitätsgebäudes auf. Er verletzte nach Polizeiangaben einen anderen Mann. "Die Verletzungen sind aber nicht lebensgefährlich", sagte Polizeisprecher Nils Matthiesen. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden.

"Aktuell können wir nicht bestätigen, dass der Tatverdächtige eine Axt bei sich trägt", hieß es zu entsprechenden Berichten auf Twitter. Schwer bewaffnete Spezialkräfte waren im Einsatz. Das fünfgeschossige Uni-Gebäude wurde weiträumig abgesperrt, mehr als ein Dutzend Einsatzwagen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten war vor Ort. 

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Universitätsmitarbeiter wurden aus dem betroffenen Gebäude von der Polizei ins Freie geführt. "Wir wollen nun versuchen, dass er freiwillig vom Dach runterkommt", sagte Matthiesen.

Augenzeugen berichteten, dass sich zwei Menschen mit dem Verdächtigen auf dem Dach unterhielten. In der Nähe war auf dem Dach in roten Großbuchstaben das Wort "Mobbing" gesprüht. Die Ermittler riefen über Twitter dazu auf, keine Gerüchte zu verbreiten und keine Fotos vom laufenden Polizeieinsatz zu veröffentlichen. Es bestehe keine Gefahr für Unbeteiligte. (dpa)

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