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Döbeln

Brisanz zum Saisonstart

Zum Auftakt treffen der BC Hartha und der SV Aufbau Waldheim aufeinander. Dazu gibt es eine pikante Entwicklung.

Ziel von BC-Trainer Peter Eigenwillig (Mitte) ist es, mit dem BC Hartha schöneren Fußball zu spielen, um wieder mehr Fans ins Industriestadion zu locken. Dazu gibt es im heutigen Lokalderby gegen den SV Aufbau Waldheim die erste Gelegenheit.
Ziel von BC-Trainer Peter Eigenwillig (Mitte) ist es, mit dem BC Hartha schöneren Fußball zu spielen, um wieder mehr Fans ins Industriestadion zu locken. Dazu gibt es im heutigen Lokalderby gegen den SV Aufbau Waldheim die erste Gelegenheit. © Dietmar Thomas

Fußball – Kreisliga A. Es dürfte in dieser Saison spannend werden in der Kreisliga A. Es gibt einen starken Absteiger, einen ambitionierten Aufsteiger und einen ehrgeizigen Vizemeister. Unter anderem. Dazu gesellen sich Mannschaften, die sich auf den verschiedensten Positionen neu aufgestellt haben, um sich vielleicht in der kommenden Saison mit dem Abstiegskampf weniger zu tun zu haben, als im Vorjahr.

Und bereits am ersten Spieltag gibt es Auseinandersetzungen mit reichlich Brisanz. Vor allem das Eröffnungsspiel BC Hartha gegen den SV Aufbau Waldheim am heutigen Sonnabend im Pierburg-Industriestadion besitzt solche. Nicht nur, weil sich zwei Lokalrivalen gegenüberstehen, deren Spielstätten lediglich vier Kilometer auseinanderliegen.

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Aufbau-Trainer stammt aus Hartha

Sondern auch, weil die Zschopaustädter mit Benjamin Bamburski seit Donnerstag einen neuen Trainer haben. Der ist Ur-Harthaer und hatte bis Frühjahr beim Gegner die sportliche Verantwortung. Was das für die Richzenhainer gegen den spielstarken, verjüngten Kreisoberligaabsteiger bringt, bleibt abzuwarten. Favorit sind ohne Wenn und Aber die Gastgeber, die zum absoluten Favoritenkreis auf den Titel zählen.

Die weiteren fünf Spiele werden erst am Sonntag ausgetragen. Mit dem SV Traktor Mochau gibt ein stark besetzter Aufsteiger gegen den Hohburger SV seine Visitenkarte ab. Ob die Mochauer ganz vorn mitspielen können, bleibt abzuwarten. Gegen die Hohburger erscheinen sie nicht chancenlos, denn die wurden im Vorjahr bereits erfolgreich aus dem Pokal geworfen.

Zu einem Klassiker kommt es zwischen dem SV 29 Gleisberg und dem SV Medizin Hochweitzschen. Während die Gastgeber amtierender Vizemeister und einer der Titelaspiranten sind, blieben die Westewitzer als Vorletzter nur am Grünen Tisch in der Liga. Allerdings ist mit Klaus Krzemyk der Meistertrainer von vor zwei Jahren nach Westewitz zurückgekehrt.

Ex-Meister erscheint verstärkt

Und der wird sich nicht auf die Fahnen geschrieben haben, von Anbeginn nur gegen den Abstieg zu kämpfen. Das dürften die Mediziner, die zusammengeblieben sind und sich unter anderem mit Heimkehrer Christopher Wiesner verstärkt haben, schon zum Auftakt unter Beweis stellen wollen. So könnten sie den dennoch favorisierten Gleisbergern mehr Probleme bereiten, als denen lieb sind.

Beim Tabellendritten des Vorjahres, ESV Lok Döbeln, hat es einen riesigen Aderlass an Stammkräften gegeben. Und schon die Vorbereitung widerspiegelte, dass kein einfaches Jahr auf die Großbauchlitzer zukommt. Mit dem ATSV FA Wurzen II reist eine Mannschaft an, die auf dem Papier ebenfalls nicht zu den Überfliegern gehört. Der Verlierer der Partie dürfte sich künftig nach unten orientieren.

Der Falkenhainer SV empfängt die SG Zschaitz/Ostrau II. Die Gäste sind grundsolide aufgestellt und werden den Fehlstart des Vorjahres vermeiden wollen. Neu am Ruder der Jahnataler ist Trainer Tom Herrmann, der offenbar als Trainer nicht nur Floorball-Bundesliga, sondern auch Fußball-Kreisliga kann und zu seinen sportlichen Wurzeln zurückgekehrt ist. Ein Gästesieg würde nicht überraschen.

Der Spieltag wird komplettiert von den Paarungen FSV Dürrweitzschen gegen SV Grün/weiß Großbothen und SV Medizin Zschadraß gegen Hohnstädter SV, wobei letzteres Spiel erst am 2. November ausgetragen wird. Dass diese Mannschaften in den Titelkampf eingreifen können, damit ist allerdings eher nicht zu rechnen.

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