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Dresden

BRN-Verfahren wird geprüft

Die Verwaltung will klären, ob die Antragsordnung für das Fest vereinfacht werden kann.

© René Meinig

Das Antragsverfahren für die Bunte Republik Neustadt (BRN) 2020 wird auf den Prüfstand gestellt. Nach der Sommerpause kündigt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) Gespräche innerhalb der Verwaltung an. 

Insgesamt konnte 2019 ein Großteil der Anträge auf Sondernutzung rechtzeitig durch die Stadtverwaltung genehmigt werden – anders als 2018, als viele Veranstalter noch kurz vor dem Festwochenende keine Veranstaltungserlaubnis hatten. 

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Dennoch wünscht sich Schmidt-Lamontain eine Neuausrichtung. „Nach wie vor wünschenswert wäre es, wenn es, wie bei den anderen Festen auch, einen Gesamtveranstalter gäbe.“ Die BRN hat zwar eine zentrale Koordinierungsstelle – das BRN-Büro –, wird jedoch von vielen Einzelveranstaltern umgesetzt, die jeweils allein eine Erlaubnis bei der Stadt beantragen müssen. 

Damit ist ein großer bürokratischer Aufwand verbunden. Laut Schmidt-Lamontain solle ebenso geprüft werden, inwieweit eine Satzung für dieses traditionelle Stadtteilfest angezeigt ist. „Wenn sich weiterhin kein Gesamtveranstalter findet, wäre es sehr hilfreich, wenn die Anträge auf Sondernutzung vollständig mit aussagefähigen Lageplänen und vor allem fristgemäß beim Straßen- und Tiefbauamt gestellt würden.“

Das war in diesem Jahr laut dem neuen Amtschef Robert Franke ein kleineres Problem. Einige Anträge seien nicht fristgerecht oder in abgeänderter Form verspätet eingegangen. Das verzögere laut Franke einen reibungslosen Ablauf. Ganz grundsätzlich ziehe er aber eine positive Bilanz.

Weniger "Inseln" als 2018

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In diesem Jahr gingen laut Stadt 141 Anträge auf Sondernutzung für die Bunte Republik ein. Davon wurden 93 Anträge in der Frist eingereicht. Weitere 48 Anträge gingen hingegen verspätet ein. Sie konnten erst Ende Mai bearbeitet werden. Insgesamt wurden Sondernutzungserlaubnisse für sieben Inseln und 73 Einzelveranstalter erteilt.

Mit dem Inselkonzept soll die Antragsflut in der Verwaltung minimiert werden. Mehrere Einzelpersonen schließen sich dabei zusammen und reichen zusammen einen Antrag ein. Die Zahl der Inseln ist 2019 gegenüber 2018 jedoch gesunken.

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