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Dresden

Grüne attackieren CDU-Brückenvorschlag

Die Union will nach einer Alternative für das Blaue Wunder suchen. Das stößt bei anderen auf Unverständnis. Die Rede ist von einer "Schnapsidee".  

Die CDU hält langfristig eine Alternative für das Blaue Wunder für nötig.
Die CDU hält langfristig eine Alternative für das Blaue Wunder für nötig. © René Meinig

Die Stadtratfraktion der Grünen lehnt den Vorschlag der CDU für eine neue Brücke im Dresdner Osten strikt ab. „Eine solche Schnapsidee kann nur dem Wahlkampf geschuldet sein“, erklärt Fraktionsvorsitzender Thomas Löser. Die Dresdner Christdemokraten fordern in ihrem Kommunalwahlprogramm, weiter zu denken und schon jetzt die Weichen für eine neue Elbquerung im Dresdner Osten zu stellen. Als möglichen Standort schlägt CDU-Bauexperte Gunter Thiele Verbindung vom Ende des Käthe-Kollwitz-Ufers bis zum Loschwitzer Anschluss des Blauen Wunders vor.

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So eine Brücke würde nicht nur den herrlichen Blick von der südlichen Elbseite auf den Elbhang stören, moniert Löser, sondern auch die ästhetische Wirkung des Blauen Wunders in der Landschaft stark beeinträchtigen. „Wenn wir nicht schon den Welterbe-Titel durch den Bau der Waldschlößchenbrücke verloren hätten, dann wäre das mit dem CDU-Vorschlag nochmals der Fall“, erklärt er. Für ihn ist das ein „unausgegorener Schnellschuss“. (SZ/phi)