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Brücke über den Stürzabach ist kaputt

Eine Instandsetzung der Querung in Stürza würde nichts mehr bringen. Daher wird neu gebaut. Das Vorhaben hat es in sich.

© Symbolbild: dpa

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) wird auf der Staatsstraße S 161 in Stürza eine neue Brücke über den Stürzabach bauen. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am kommenden Montag, 11. März. Die alte Brücke sei so kaputt, dass sie abgerissen und durch eine neue Stahlbetonrahmenbrücke ersetzt werden müsse, erläutert Isabell Siebert, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Während der Brückenbauarbeiten werden Rohre verlegt, durch die der Stürzabach dann fließen kann. Das ist notwendig, damit die Bauleute ungehindert die neue Brücke aufsetzen können.

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Damit den Stürzaern große Umwege erspart bleiben, werden die Bauleute direkt neben der Brückenbaustelle eine Umfahrung einrichten. Dazu wird der Stürzabach provisorisch verrohrt und mit Baumaterial aufgeschüttet, sodass der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt wird. Da dieser Behelfsübergang schmal gehalten werden muss, gibt es eine Ampelregelung. Für Lkws und den überregionalen Verkehr wird es eine großräumige Umleitung über Dobra, Stolpen, Langenwolmsdorf und Heeselicht geben.

Einschränkungen bis November

Nach dem Neubau der Brücke soll die Staatsstraße wieder so hergestellt werden, wie sie war. Die Fahrbahn wird auf der Brücke eine Breite von 7,50 Metern mit Entwässerungsstreifen haben. Vor und nach der Brücke wird die Straße ihre ursprüngliche Breite von 6,30 Metern behalten. Die Länge des auszubauenden Abschnittes beträgt laut Lasuv rund 50 Meter. Abgeschlossen werden soll die Baustelle voraussichtlich im November 2019. Die Baukosten in Höhe von rund 650 000 Euro werden aus Steuermitteln des Freistaates finanziert. Das Landesamt bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die baubedingten Erschwernisse.

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