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Brücken-Baugrube am Schloßplatz verfüllt

Im Frühjahr 2019 soll der elbaufwärts liegende Teil der Augustusbrücke saniert sein. Am Altstädter Ende am Schloßplatz sind die Arbeiten sichtbar vorangekommen. Lange hatte dort eine tiefe Baugrube geklafft.

Im Frühjahr 2019 soll der elbaufwärts liegende Teil der Augustusbrücke saniert sein. Am Altstädter Ende am Schloßplatz sind die Arbeiten sichtbar vorangekommen. Lange hatte dort eine tiefe Baugrube geklafft. Sie ist jetzt weitgehend wieder verfüllt. Möglich wurde das, da der Rohbau des neuen Brückenbogens direkt über dem Terrassenufer steht. So konnten Ver- und Entsorgungsleitungen zur Brücke verlegt und der Anschluss zum Schloßplatz wieder aufgefüllt werden.

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Dort hatten die Bauleute im Frühjahr Zeugen der Vergangenheit freigelegt. Zu sehen war ein Pfeiler der ersten steinernen Elbebrücke in Dresden. Sie war zwischen 1173 und 1222 gebaut worden. Mit einer Länge von 563 Metern reichte sie bis zum Georgentor und war eine der längsten mittelalterlichen Gewölbebrücken im damaligen Deutschen Reich. Neben dem rund 800 Jahre alten Pfeiler waren auch Flügelmauern der im 18. Jahrhundert gebauten Pöppelmannbrücke zu sehen. Diese Bauteile im Untergrund bleiben erhalten. (SZ/phi)