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Brückenbau beginnt im Frühjahr

Die Arbeiten an dem seit über zwei Jahren gesperrten Bauwerk in Lomnitz werden etwa 250 000 Euro kosten. Besonders Lkw-Fahrer können bald aufatmen.

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© Thorsten Eckert

Lomnitz. Die Arbeiten an der gesperrten Brücke in Lomnitz werden im März oder April beginnen. Das sagte jetzt der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU). „Derzeit läuft die Ausschreibung. Ich rechne damit, dass wir im Februar die Aufträge vergeben können und dann im Frühjahr die Arbeiten beginnen“, sagte er. – Seit mehr als zwei Jahren ist die Brücke über einen Nebenfluss der Kleinen Röder mittlerweile nicht befahrbar. Lkw müssen einen Umweg nehmen und teilweise über privates Gelände fahren.

Wachau hatte zunächst geprüft, ob es möglich ist, nur den oberen Teil der Brücke in Ordnung zu bringen. Bei näherer Untersuchung hat sich aber herausgestellt, dass auch die Fundamente der Brücke dermaßen beschädigt sind, dass sie ebenfalls erneuert werden müssen. Nach Angaben der Gemeinde waren sie stark unterspült worden und drohten einzustürzen.

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Für den Neubau muss Wachau tief in die Tasche greifen. Etwa 250 000 Euro soll die neue Brücke kosten. Der Landkreis steuert die Hälfte der Summe bei. Das Bauwerk wird in Betonbauweise ausgeführt. Der Durchlass unter dem Brückenbogen wird größer als der alte. So kann bei starken Regenfällen mehr Wasser abfließen. Nach Angaben der Gemeinde kann sie künftig auch wieder von Lkw genutzt werden.

Die Gemeinde war im Juni 2013 stark vom Hochwasser betroffen, besonders die Ortsteile Leppersdorf und Lomnitz. Nach heftigen Regenfällen standen Häuser unter Wasser und es liefen Keller voll. Auch im Jahre 2002 hatte es die Gemeinde Wachau heftig erwischt. (SZ/td)