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Brückepreis für Daniel Libeskind

Die internationale Auszeichnung der Europastadt Görlitz/Zgorzelec geht dieses Jahr an den amerikanischen Architekten, der mit seinem Schaffen in Deutschland Zeichen gesetzt hat.

© Stefan Ruiz

Görlitz. Der amerikanische Architekt Daniel Libeskind erhält den Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec 2018. Wie die Gesellschaft zur Verleihung des Preises mitteilt, ehrt die Gesellschaft damit sein architektonisches und künstlerisches Schaffen, das immer wieder Themen aufgegriffen habe, die die Abgründe der Weltgeschichte im 20. und 21. Jahrhundert aufzeigen und den Betrachter zu der Einsicht führten, dass so etwas nie wieder passieren dürfe.

Libeskind hat mit seinem Schaffen auch in Deutschland, beispielsweise mit den Entwürfen zum Jüdischen Museum in Berlin und zum Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, aber auch mit dem Imperial War Museum beziehungsweise seinem Entwurf des Ground Zero Zeichen gesetzt. Die Brückepreis-Gesellschaft verweist darauf, dass sein Werk „den konstruktiven Austausch über alle Grenzen hinweg“ sucht und den Betrachter anhält, Toleranz zu üben sowie kulturelle, ethnische, religiöse und politische Vielfalt zuzulassen. In diesem Sinne wirken Architekt, sein Werk und dessen Ausstrahlung als globale Brücke zwischen den Menschen, heißt es.

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Der Internationale Brückepreis wird am 26. Oktober 2018 im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz vergeben. Frühere Preisträger waren unter anderem die Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff, der Historiker Fritz Stern, der Klarinettist und Komponist Giora Feidman, EU-Präsident Jean-Claude Juncker und der Publizist Timothy Garton Ash. Den Brückepreis 2017 erhielt der ehemalige Erzbischof von Oppeln Alfons Nossol. Die diesjährige Auszeichnung wird durch die Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien sowie zahlreiche Sachspenden aus der Görlitzer Bürgerschaft gefördert.

Weitere Informationen unter www.brueckepreis.de