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Görlitz

Brüder mit falschen Ausweisen erwischt

Bundespolizisten haben die beiden jungen Männer bei einer Kontrolle nahe Görlitz erwischt. Nun erwarten sie Konsequenzen.

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Bundespolizisten haben in der Nacht zum Mittwoch auf der A4 an der Anschlussstelle Görlitz zwei Brüder mit gefälschten Ausweispapieren erwischt. Kurz nach Mitternacht kontrollierten die Ludwigsdorfer Beamten einen internationalen Linienbus mit deutschem Kennzeichen. Während die Mitreisenden die Fahrt in Richtung Aachen fortsetzten, endete die Reise für die beiden Ukrainer im Alter von 22 und 23 dort.

Den Fahndern fiel laut Bundespolizei zunächst auf, dass beide Männer deutlich mehr Reisegepäck dabei hatten, als sie für den geplanten dreitägigen Aufenthalt in Erfurt benötigt hätten. Widersprüche bei den hinterfragten Reiseplänen stärkten die Beamten in ihrer Annahme, dass hier etwas faul sein könnte. Dann fanden die Ordnungshüter zwei gefälschte bulgarische Ausweise mit den dazu passenden Fotos der Brüder.

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Ermittlungen ergaben, dass sich die jungen Männer die gefälschten Ausweise beschafft hatten, um damit einen legalen Aufenthalt in Erfurt vorzutäuschen. Ein dort lebender Landsmann hatte ihnen den illegalen Job vermittelt.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wird dem Brüderpaar das Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen und ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Im Anschluss wurde den Ukrainern das Reiserecht aberkannt und ein Einreiseverbot bis August 2023 verhängt. Inzwischen wurden sie nach Polen abgeschoben. (SZ)

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