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Löbau

Brunos bunte Welt im Faktorenhof

Bruno S. Otto wuchs in Neueibau auf und lernte hier die Liebe zum Zeichnen. Nun ist der promovierte Naturwissenschaftler als Künstler in Eibau zu Gast.

Der Eibauer Faktorenhof zeigt Kunst von Bruno S. Otto. Die Ausstellung ist am Sonnabend gemeinsam mit dem Künstler eröffnet worden.
Der Eibauer Faktorenhof zeigt Kunst von Bruno S. Otto. Die Ausstellung ist am Sonnabend gemeinsam mit dem Künstler eröffnet worden. © Matthias Weber/photoweber.de

Warum zeigt der Eibauer Faktorenhof Bilder eines Künstlers aus Holleben bei Halle? Ganz einfach - weil Bruno S. Otto in Neueibau aufgewachsen ist und seine künstlerische Ader auch hier entdeckt hat.  Das Zeichnen wurde dem 70-Jährigen von seinem Urgroßvater Joseph Hansch und seiner Mutter Elisabeth Otto in die Wiege gelegt. Von Kindesbeinen an zeichnete, porträtierte und malte er voller Leidenschaft immer und überall.

Seine künstlerische Qualifizierung begann beim Universitäts-Dozenten für Malerei und Zeichnen Ullrich Bewersdorff in Halle/Saale und setzte sich unter anderem durch ein Abendstudium und Aktzeichnen an der Kunsthochschule der Burg Giebichenstein in Halle/Saale fort. Parallel zur künstlerischen Ausbildung studierte er Agrarwissenschaften und Chemie an den Universitäten in Leipzig und Halle und darf sich in diesem Fachbereich "Dr. habil." nennen. Er arbeitete in der pflanzenphysiologischen Forschung der Universität Halle und in der medizinischen Labordiagnostik.

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Sein Lebensmittelpunkt ist Halle und der kleine Ort Holleben im Saalekreis. Seit 2006 ist er freischaffend selbstständig als Bildermaler tätig. Es folgten ab 2008 zahlreiche Verkaufsausstellungen und -präsentationen in Kunstgalerien, öffentlichen und privaten Einrichtungen, Museen und auf bedeutenden Kunstmessen in Europa, Asien und Amerika. Unter dem Begriff BrunoArt hat er sich einen Namen gemacht.

Am Sonnabend wurde die Ausstellung im Beisein des Künstlers eröffnet. Er bevorzugt die figürliche Malerei mit Öl und Acryl und kombiniert dabei Realität, Abstraktion, und Fantasie. Die Ausstellung ist bis zum 17. November zu sehen.

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