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BSV 68 zieht in die Stadt

Der Verein eröffnet ein Fußballbüro in der Sebnitzer Innenstadt. Ein Anzeichen für den angepeilten Aufstieg?

© Dirk Zschiedrich

Von Dirk Schulze

Sebnitz. Ein langer Tisch mit zwölf Stühlen sollte drinstehen, das war der Wunsch. Die Tafel ist nicht etwa für elf Spieler und ihren Trainer gedacht, sondern für den Vorstand der Abteilung Fußball des BSV 68 Sebnitz. Der Tisch steht seit dieser Woche in frisch renovierten Räumen keine hundert Meter vom Sebnitzer Markt entfernt. Die Fußballabteilung des BSV 68 hat in einem ehemaligen Speditionsgebäude auf der Straße Am Brauhaus 9 ein eigenes Büro bezogen.

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Ermöglicht haben das Susanne und Michael Walldorf von der Immobiliengesellschaft Administrata. Das Ehepaar, dem in Sebnitz eine Reihe von Häusern gehört, stellt dem Sportverein die Räume mietfrei zur Verfügung und hat obendrauf die Möbel gestiftet. Es gelte, die Vereinsarbeit zu unterstützen, sagt Michael Walldorf. Denn: „Es ist wichtiger denn je, dass wir die Jugend begeistern und im Ort halten.“

Die Fußballer des BSV wollen aus dem Büro heraus nun ihren Spiel- und Trainingsbetrieb organisieren – vom Nachwuchs bis zur 1. Mannschaft – und die Vorstandssitzungen hier abhalten. Dafür fehlte bisher der Raum, wie Tino Kayser vom BSV erklärt. Das Sportcasino am Waldstadion ist öffentlich. Der Vorstand musste entweder bei Publikumsverkehr tagen oder die Kneipe zusperren – beides sei nicht Sinn der Sache. Mit dem neuen Büro ist der Verein zudem im Stadtzentrum präsent und leichter ansprechbar, nicht zuletzt für potenziellen Nachwuchs.

Macht der BSV mit der Büroeröffnung seine Aufstiegsambitionen deutlich? Die 1. Mannschaft steht derzeit auf Platz drei der Tabelle, Trainer Uwe Rahle sagte erst am Wochenende, dass er es reizvoll fände, in der Landesliga zu spielen. Um das zu finanzieren, wären allerdings noch mehr Sponsoren nötig, heißt es aus dem Verein.