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Riesa

BSZ-Chef geht in den Ruhestand

44 Jahre lang war Michael Hampsch Berufsschullehrer. Nun hört er auf.

Riesas OB Marco Müller (CDU) verabschiedet BSZ-Schulleiter Michael Hampsch (r.) in den Ruhestand.
Riesas OB Marco Müller (CDU) verabschiedet BSZ-Schulleiter Michael Hampsch (r.) in den Ruhestand. © Stadt Riesa

Riesa. Tausende junge Menschen hat er über die Jahre hinweg auf dem Weg zu einem soliden und zukunftsfähigen Berufsabschluss begleitet: Am Freitag, 17. Juli, ging Michael Hampsch, Leiter des Berufsschulzentrums (BSZ) für Technik und Wirtschaft Riesa, offiziell in den Ruhestand. Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) dankt dem Pädagogen, der durch seine Arbeit die Wirtschaft in und um Riesa maßgeblich mitgeprägt hat.

„Junge Leute zu Fachkräften für die Unternehmen unserer Region auszubilden, ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Michael Hampsch hat sich dabei voller Leidenschaft immer an die Spitze der Entwicklung gestellt", sagt Müller. Das BSZ Riesa habe einen "hervorragenden Status" und könne es mit jeder Berufsschule in den Großstädten aufnehmen. Das sei der Verdienst des Leiters und seines ganzen Teams, so Riesas OB.

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Eine Städtepartnerschaft angeschoben

Oberstudiendirektor Michael Hampsch kann auf 44 Jahre als Berufsschullehrer zurückblicken. Seit 1990 war er als Leiter tätig, zunächst schon zwei Jahre in Riesa, dann 14 Jahre am Berufsschulzentrum Großenhain. Seit 2006 bis heute führte er das BSZ für Technik und Wirtschaft auf der Riesaer Paul-Greifzu-Straße.

„Die Stadt Riesa ist zwar nicht unser Schulträger, sondern der Landkreis Meißen, aber ich habe mit der Stadtverwaltung und den Oberbürgermeistern Gerti Töpfer und Marco Müller immer hervorragend zusammengearbeitet“, erklärt Hampsch. Vor allem die gemeinsam mit Feralpi Stahl initiierten Partnerprojekte mit Ausbildungsstätten in Lonato del Garda und der norditalienischen Region Brescia bleiben ihm in bester Erinnerung. „Damit waren wir im BSZ diejenigen, die mit diesem Projekt auch die Städtepartnerschaft zwischen Lonato und Riesa angeschoben haben.“ (SZ)

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